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Schnellkurs durch Filmgeschichte

LÜNEN Wo sonst Münzen klimpern, erklang "Lilli Marleen" von Multitalent Bernd Dellwig. In der Kassenhalle der Sparkasse eröffnete Knut Thamm eine sehenswerte Ausstellung mit Filmplakaten aus mehreren Jahrzehnten.

Schnellkurs durch Filmgeschichte

Knut Thamm mit einer Nosferatu-Figur.

"Das ist ein schöner Einstieg fürs Kinofest, ein Schnellkurs durch die deutsche Filmgeschichte", so Kinofestleiter Mike Wiedemann, für den Thamm zum Team gehört. "Keiner kann so authentisch berichten, wir hoffen, du machst noch lange mit", erklärte Wiedemann.

Dank an Filmvorführer

"Lola", "Woyzeck", "Looping", "Die Blechtrommel" und natürlich der von Wiedemann produzierte "Theo gegen den Rest der Welt" - diesen und noch viel mehr Filmen hat Thamm mit seiner Plakat-Ausstellung ein Denkmal gesetzt. Sein Dank galt Ulrich Fischer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, und dem Sparkassen-Team. Aber auch Filmvorführer Rudi Bossog, dem er so manches Filmplakat verdankt.

Einst gab es in Lünen viele Kinos

Thamm, einst Vorsitzender des Lüner Filmclubs, erinnerte an die Vorführungen von Stummfilmen, die Jazzpapst Günter Boas am Klavier live untermalte, und an den jungen Schüler Matthias Otto, der sich Infos über Filme bei ihm holte, und heute als Max Raabe das Publikum in der New Yorker Carnegie Hall begeistert. "Es gab einst acht bis neun Kinos, die zur gleichen Zeit in Lünen existierten", erzählte Thamm den staunenden Gästen der Eröffnung.

Sparkasse bleibt im Boot

Zuvor hatte Fischer zugesagt, dass die Sparkasse nicht nur 2008 wieder als Ausstellungsort zur Verfügung steht, sondern auch als Sponsor das Kinofest weiter unterstützen wird.

Kinofest ist ein kleines Juwel

"Das Kinofest ist für mich ein kleines Juwel", so Fischer. Für ihn gab es eine Überraschung, die sich Wiedemann und seine Kollegin Kathrin Bessert ausgedacht hatten. Er bekam, nach Hubert Tenberge, die zweite Ehren-Filmklappe des Kinofestes als Dank für sein Engagement. "Die vergeben wir an verdiente Persönlichkeiten, die mit dem Kinofest in Verbindung stehen", so Wiedemann. Der Kinofestleiter ermunterte den sichtlich überraschten und gerührten Fischer, nicht "die Klappe zu halten", und Kritik, aber auch Lob zu äußern.

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