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Bürgerinitiative sammelt Unterschriften

Schon 1100 Lüner sind gegen Bebauungsplan Laakstraße

NORDLÜNEN Seit Mai stemmt sich eine Bürgerinitiative gegen die von der Stadt Lünen geplante Wohnbebauung auf der Fläche zwischen Laakstraße und Krempelbach. Die Initiative hat bis jetzt schon 1100 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt.

Schon 1100 Lüner sind gegen Bebauungsplan Laakstraße

Die Vorstandsmitglieder der BI Naturraum Laakstraße haben dem Beigeordneten Horst Müller-Baß (Mitte) am Dienstag, 5. August, die Unterschriftenliste übergeben (v.l.): Ute Brettner, Andreas Steinweg, Volker Heimel und Anne Grotefels.

Rückblick: Am 1. April war im Lüner Ausschuss für Stadtentwicklung mit der Mehrheit von CDU und SPD der Bebauungsplan "Laakstraße" beschlossen worden. Im Mai gründete sich daraufhin die Bürgerinitiative (BI) Naturraum Laakstraße. Sie will verhindern, dass das Gebiet zwischen Laakstraße und Krempelbach - ein laut BI "stadtökologisches Kleinod" - in unmittelbarer Innenstadtnähe bebaut wird.

Lünen Am Mittwoch hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die sich gegen das geplante Wohngebiet zwischen Laakstraße und Krempelbach richtet. Kritik am öffentlichen Bebauungsplan "Laakstraße": auch GFL und Grüne haben gegen den Plan gestimmt.mehr...

Der Bebauungsplan lag bis zum 23. Mai öffentlich im Rathaus aus - die BI-Mitglieder um die Vorstandsmitglieder Volker Heimel, Andreas Steinweg, Ute Brettner und Anne Grotefels beteiligten sich mit persönlichen Einwänden am Bebauungsplanverfahren. 

Seitdem hat die BI 

  • einen Flyer zur Information der Bürger entworfen, 
  • in der Fußgängerzone und vor Einkaufszentren informiert, 
  • Unterschriften von Bürgern gegen die Bebauung gesammelt.

Eine Liste mit 1100 Unterschriften (weitere sollen noch folgen) hat der BI-Vorstand am Mittwoch, 5. August, ins Lüner Rathaus gebracht.  Auf der Karte sehen Sie das betroffene Areal:

auf einer größeren Karte anzeigen In Vertretung von Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick nahm Beigeordneter Horst Müller-Baß die Liste sowie Anregungen und Beschwerden entgegen. Er, selbst für Kultur, Bildung und Sport zuständig, konnte zum Thema Laakstraße inhaltlich nicht viel sagen – obgleich er die Argumente der BI kenne. Stattdessen lobte er seine Besucher: "Ich kann nur sagen: Vielen Dank für Ihr Engagement."

Die Verwaltung freue sich über Bürger-Anregungen, weil sie auch den Eindruck vermeiden wolle, sie sei eine "Blackbox“, bei der die Leute von außen nicht sehen, was innen vorgeht.  Genau das sei beim Thema Laakstraße aber der Fall, sagte Anne Grotefels: Die Bürger, bei denen die BI Unterschriften sammelte, hätten "die fehlende Kommunikation der Stadt bemängelt". Wiederholt habe sie gehört: "Die bei der Stadt machen, was sie wollen".  Die Unterschriften sowie die Beschwerden und Anregungen sollen laut Müller-Baß in den Haupt- und Finanzausschuss am 23. Oktober eingebracht werden. 

Erstes Krempelbach-Fest


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