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Schwerer Abschied vom Kindergarten Lutherstraße

Team erhält Lob für hervorragende Arbeit

Lünen-Süd Wehmut schwang am Samstag mit, als der älteste städtische Kindergarten Lutherstraße zum Abschiedsfest einlud. Wie die Ruhr Nachrichten berichteten, wird er mit Abschluss des Kindergartenjahres geschlossen - die Jungen und Mädchen werden dann im katholischen (Krabbelgruppe und das Rucksack-Projekt) und evangelischen Kindergarten im Stadtteil betreut. Leiterin Dagmar Müller dankte vor allem dem Team, bestehend aus Wilma Visser, Gabriele Krüger, Anke Buxel, Stefanie Foik sowie Jahrespraktikantin Senay Aksoy, und dem Elternrat für seinen Einsatz zum Verbleib der Kinder am Standort. Pastor i.R. Rolf Lemm hatte ein Dokument der Harpener Bergbau-Actien-Gesellschaft mitgebracht, in dem «Zur Eröffnung der Kinderschule und Pflegestation in der neuen Colonie Altenderne-Oberbecker bei Zeche Preussen I und zur Einführung der Schwestern durch Herrn Pastor Gräber aus Witten» am Sonntag, den 2. November 1902 eingeladen wird. Auch einen Plan zum Bau des Hauses, eine statische Berechnung von 1902 konnten sich die Besucher neben Farbbildern der Kindergruppen ansehen. Eine Wand mit Zeitungsberichten spiegelte die Entwicklung der Zwei-Gruppen-Einrichtung. Stellvertretende Fachbereichsleitern Beanka Ganser betonte in ihrer «Abschiedsrede», dass an der Lutherstraße hervorragende Arbeit geleistet worden sei; stellvertretend nannte sie Jutta Schlierkamp als frühere Leiterin und Wilma Visser, die dienstälteste städtische Erzieherin. Den offiziellen Teil umrahmten Dorina Butzek und Kevin Tigges mit Klarinettenmusik. Dann waren die Kinder an der Reihe, führten das Stück «Das Rübchen» auf, und Wilma Visser mit ihrer Schwäche für Marienkäfer erfreute die Gäste mit einer kurzen Aufführung. Die Kinder vergnügten sich anschließend beim Basteln, Fadenspiel, Torwandschießen, am und auf einem Karussell. lov

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