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Feier mit Freunden

Seniorenladen: 15-jährige Erfolgsgeschichte

LÜNEN Sein 15-jähriges Bestehen nahm der Seniorenladen am Mittwoch zum Anlass, um auf die Erfolgsgeschichte der Einrichtung mit Modellcharakter zurückzuschauen. Mit dabei waren neben den Senioren auch viele Freunde und Förderer des Seniorenladens. Lesen Sie hier die Stimmen zum Fest.

Seniorenladen: 15-jährige Erfolgsgeschichte

Andreas Zaremba (l.) und Friedhelm Deuter (r.) vom Bauverein mit Ulrike Eul und Reinhard Quellmann, Geschäftsführer der Diakonischen Altenhilfe Dortmund und Lünen.

Die Gratulationen zum 15-jährigen Bestehen: 

  • Erika Michels, erste Leiterin der Einrichtung: "Das Angebot ist so aktuell wie vor 15 Jahren, als wir Neuland betreten haben", erinnerte sie an die Anfänge. Und wünschte dem Seniorenladen, dass dessen Zukunft noch lange währen möge. "Die Singularisierung im Alter nimmt zu, solche ambulanten Angebote sind mehr denn je notwendig", unterstrich Erika Michels.
  • Ulrike Eul, seit 14 Jahren im Seniorenladen tätig und seit drei Jahren Bereichsleiterin, bekannte: "Ich liebe diese Arbeit, an der Basis tätig zu sein ist die Erfüllung." Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen lasen die Fürbitten in der Andacht, die Superintendent Winfried Moselewski hielt. Wichtig sei, so Moselewski, dass Senioren Hilfen bekommen, die sie benötigen und dass sie in ihrem Alltag erreicht werden.

15 Jahre Seniorenladen

Viele Ehrengäste, aber auch Besucher des Seniorenladens kamen zur Feier.
Im Gespräch: (v.l.) Andreas Zaremba, Reinhard Quellmann, Hubert Scharlau und Friedhelm Deuter.
"Die fidelen Freunde" aus Gahmen unterhielten die Gäste mit Mundharmonika-Melodien vor dem Seniorenladen.
Günter Klencz: "Sie wissen die Stadt Lünen an Ihrer Seite."
Wolfram Kuschke: "Es geht auch um Solidarität zwischen den Generationen."
Erika Michels: "Lassen Sie den Seniorenladen weiter leben, denn ältere Menschen wollen so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben."
Hubert Scharlau: "Weder Diakonie noch Bauverein können es sich leisten, auszusteigen. Denn so ein Imageschaden wäre ein Totalschaden."
Liliana Roth sorgte für den musikalischen Rahmen.
Der Fahrdienst gehört zum Angebot des Seniorenladens dazu.
Friedhelm Deuter: "Wir vom Bauverein sind sicher, dass der Seniorenladen weiter ein Erfolgsmodell bleibt."
Reinhard Quellmann: "Der Seniorenladen ist zu einem Programm geworden, das modellhaft für noch erforderliche Einrichtungen in anderen Orten steht."
Ulrike Eul: "Ich liebe diese Arbeit an der Basis, das ist Erfüllung."
Zahlreiche Gäste kamen in den Seniorenladen.

  • Dass der Lüner Seniorenladen modellhaft für viele andere Städte sein kann, hob Reinhard Quellmann, Geschäftsführer der Altenhilfe Dortmund und Lünen hervor. Er forderte vermehrt barrierearmen Wohnraum: "In Deutschland haben wir davon gerade mal drei Prozent, bräuchten aber 30 Prozent."
  • Friedhelm Deuter, Geschäftsführer des Bauvereins, gab "das große Versprechen", weiter zu machen, damit der Seniorenladen ein Erfolgsmodell bleibe.
  • Sein früherer Kollege Hubert Scharlau erinnerte an die Zeit vor dem Seniorenladen, als man dann den Kooperationspartner Diakonie gefunden habe. Beide Seiten könnten nicht riskieren, auszusteigen, "denn der Imageschaden wäre ein Totalschaden."
  • Wolfram Kuschke, Staatsminister a.D., war ebenfalls bei den Anfängen mit dabei. "Altern in Würde ist wichtig. Und es geht auch um die Solidarität zwischen den Generationen", so Kuschke.
  • Erster Beigeordneter Günter Klencz sagte für die Stadt Lünen zu, dass man weiter an der Seite des Seniorenladens stehen würde.

 

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