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Seepark-Krawalle

So erklären Experten Gerüchte-Wahnsinn bei Facebook

LÜNEN Nach der Messerstecherei im Seepark kochte die Gerüchteküche im sozialen Netzwerk Facebook hoch. Von Toten war dort die Rede. Warum erklären Christian Gröne, Koordinator für Medienarbeit an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, und Klaus Beisemann vom Kommissariat Vorbeugung.

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Klaus Beisemann vom Kommissariat Vorbeugung erklärt, wie Gerüchte sich in sozialen Netzwerken verbreiten.

Der Seepark in Horstmar: eine Freizeitoase mit Schattenseiten. Beliebt bei vielen Besuchern, aber auch immer wieder ein Ärgernis für die Anwohner

 

Das geht sehr schnell. Die Kinder sind alle vernetzt. Eine Nachricht wird eingegeben und sie verbreitet sich wie die stille Post. Gerade an einem Wochenende, wenn etwas Spannendes passiert. Dabei dichtet allerdings jeder etwas dazu.Beisemann: Da wird ungeprüft und ungefiltert in Windeseile ein Riesen-Schneeballsystem in Gang gesetzt.  

 

Man kann gar nicht sicher sein. Das ist mit so vielen Dingen im Netz so. Man muss daher verschiedene Quellen checken, vor allem verlässliche Quellen. Das ist allerdings aufwendiger.

Man sollte Nachrichten aus zuverlässigen Quellen eher trauen als Blogs, Foren oder Gästebüchern, in die jeder schreiben kann, was er möchte.

Die Eltern sollten die erste Schritte in den Netzwerken mitgehen. Die Kinder sollten erst einmal auf einem niedrigen Niveau anfangen. An der Schule haben wir ein geschlossenes Netzwerk, wo nur Schüler mit Schüler reden. Die nächste Stufe wäre das SchülerVZ. Bei Netzwerken wie Facebook ist man sofort weltweit vernetzt. Die Eltern müssen dabei sein und sich auch Mühe geben.

Erwachsene sollten selber fit sein. Anleitungen zu sozialen Netzen findet man beispielsweise unter

oder

. Dort gibt es gute Infos dazu, welche Sicherheitseinstellungen man vornehmen sollte und wie man mit Freundschaftsanfragen umgeht.  

 

Wir bieten in den Wochen im Februar Elternabende an. Dabei wollen wir Eltern beibringen, mit den Netzwerken umzugehen. Demnächst werden wir auch Medienscouts in der Schule nutzen. Das sind Neuntklässler, die über ihre Erfahrungen berichten. Wir haben Projekte zum Thema „Cybermobbing“. Ein Baustein dabei waren auch die „Youcops“ (Jugendkontaktbeamte, Anmerkung der Redaktion).

Auch wir von der Polizei bieten Projekte für Eltern und Schüler an und informieren über die Gefährdung durch neue Medien. Es gibt im Internet viele gute Seiten, aber auch bestimmte Bereiche, bei denen man vorsichtig sein muss.

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