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Nach Umzug

So lief der erste Abend der neuen Notdienstpraxis

LÜNEN Wer in Lünen außerhalb der regulären Sprechzeiten von Ärzten die Hilfe eines Doktors braucht, hat seit Montag eine neue Anlaufstelle: Die Notdienstpraxis der niedergelassenen Ärzte hat im Klinikum eröffnet und war am ersten Abend gut besucht. Dabei funktionierte eine Sache noch nicht so gut.

So lief der erste Abend der neuen Notdienstpraxis

Am Eröffnungstag der neuen im Dienst: Ärztin Eva Trojca (2.v.l.) mit den Medizinischen Fachangestellten Gisela Bänsch (r.), Maria-Theresia Schmidt (M.) und Sandra Golde-Markwald (l.).

Erstmals wurden Patienten in den neuen Räumen unter dem Dach des Klinikums Lünen behandelt. Zehn Hilfesuchende kamen zur Notdienstsprechstunde – mit „grippalen Infekten bis zu Schmerzen“, wie Ärztin Eva Trojca berichtete. Sie spricht von einem „lebhaften“ Abend. Gisela Bänsch, Koordinatorin der Notfallpraxis, äußert sich zufrieden. Am alten Standort in der Von-Wieck-Straße wären montags ein bis zwei Patienten gekommen – allerdings bei kürzeren Öffnungszeiten.

Seit 1. Februar greift das neue Konzept der Notfallversorgung: Die Notaufnahme im 1. Stock des Krankenhauses an der Altstadtstraße 23 ist Anlaufpunkt für alle Menschen mit Beschwerden, die nach Dienstschluss der niedergelassenen Ärzte Hilfe brauchen. Ein eigens geschultes Team am Klinik-Terminal weist die Patienten zu: Schwere Erkrankungen übernimmt das Krankenhaus, leichtere Fälle die Notdienstpraxis auf der gleichen Etage. Dadurch sollen das Klinikum entlastet und Wartezeiten für Patienten verringert werden.

Die Startschwierigkeiten:

Was am Montag allerdings nicht ganz geklappt hat. Denn die Notdienstsprechstunde beginnt montags, dienstags und donnerstags um 18 Uhr, der Dienst der Ärzte aber erst um 19 Uhr. Die Mediziner seien noch bis 18 Uhr in den eigenen Praxen, hieß es. Gegen 18.30 Uhr waren drei Patienten da. Sie mussten warten.

Für den Umzug von EKG-Gerät, Defibrillator, OP-Lampe, Verbandmaterial und Computer aus der Von-Wieck-Straße blieb am Montag nur wenig Zeit. Bis 13 Uhr waren die Räume noch vom Krankenhaus belegt. Vier Stunden später ging der Notdienst ans Netz. Die Doppelnutzung der Räume wird bleiben.

Zur Eröffnung schauten der Ärztliche Direktor Professor Dr. Wolfram Wilhelm und Chefarzt Dr. Berthold Lenfers sowie der Notdienstbeauftragte Dr. Michael Funke vorbei. Der Drucker hakte, einiges muss sich noch einspielen. Aber: „Wir sind hier gut aufgenommen worden“, sagt Gisela Bänsch von der Notdienstpraxis.

LÜNEN Versorgung unter einem Dach: Der Weg aller Patienten, die außerhalb der normalen Sprechzeiten ärztliche Hilfe brauchen, führt ab 1. Februar ins Klinikum Lünen. Dort nimmt am Montag die Notdienstpraxis Lünen ihre Arbeit auf.mehr...

Öffnungszeiten der Bereitschaftspraxis


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