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Handball: Bezirksliga

So lief es bislang bei den Bezirksliga-Teams

LÜNEN Die Bezirksliga-Handballer des Lüner SV haben einen guten Saisonstart hingelegt und stehen mit 5:3-Punkten derzeit auf Tabellenplatz vier. SuS-Coach Björn Grüter ärgert sich hingegen noch immer über das Auftakt-Remis seiner Mannschaft. Die Handballer vom VfL Brambauer hätten sich ebenfalls einen besseren Saisonstart erhofft.

So lief es bislang bei den Bezirksliga-Teams

VfL Brambauers Trainer Nadim Karsifi (r.) lobt den Trainingsfleiß seiner Mannschaft.

Die Bezirksliga-Handballer des VfL Brambauer haben sich einen besseren Saisonstart erhofft. Aus den ersten vier Spielen gewann das Team von Trainer Nadim Karsifi zweimal, verlor aber dafür auch zweimal.

„Es ist ein bisschen frustrierend, dass wir in den wichtigen Spielen unsere Leistung überhaupt nicht abgerufen haben. Wir haben einfach nicht zu unserem Spiel gefunden und demnach auch zweimal verdient verloren“, resümiert Karsifi. Positiv sei aber ganz klar der Fleiß seiner Mannschaft: „Wir arbeiten sehr viel an uns und versuchen uns stetig weiterzuentwickeln. Wir haben schnell zueinander gefunden und sind sehr fleißig. Das müssen wir beibehalten“, so Karsifi.

Die beiden Niederlagen gegen den Hammer SC und Soester TV II seien zwei gute Lehrstunden für den VfL Brambauer gewesen. „Jetzt gilt es aber, diese Partien abzuhaken. Es ist noch nichts verloren, wir müssen einfach weiter arbeiten“, so Karsifi.

Mit Blick auf die personelle Situation wird weiter Thomas Greinert ausfallen. Er hat sich sein Außenband im Knie angerissen. Dafür kehrte aber nach langer Verletzungspause Linksaußen Tobias Eder zurück. „Er macht einen echt guten Eindruck“, freut sich Karsifi. Für den VfL Brambauer geht es bereits am Dienstag, 18. Oktober, um 18.45 Uhr mit dem Spiel beim TV Werne weiter. Gespielt wird im Schulzentrum (Im Lindert, Werne). Dort trifft der VfL auf seinen alten Coach Ingo Nagel. 

3:5-Punkten sicherte sich Handball-Bezirksligist SuS Oberaden II in den ersten vier Saisonspielen. Eine Ausbeute, mit der Trainer Björn Grüter leben kann. „Dass wir gegen Brambauer verlieren, ist sicher kein Beinbruch. Da kann man gegen verlieren. Mich ärgert aber viel mehr der Punktverlust beim Unentschieden in Ennigerloh. Da war doch wesentlich mehr drin“, resümiert er. Die letzte 28:30-Niederlage beim TV Beckum sei in Ordnung gewesen. „In Beckum haben wir nie gut ausgesehen. Ich bin froh, dass wir uns diesmal aber besser präsentiert haben.“

Der nächste Gegner ist am 22. Oktober zu Hause der TV Werne. Die Anwurfzeit wurde auf 19.45 Uhr nach hinten verlegt. „Wir müssen zusehen, dass wir gegen Werne zu Hause die Punkte holen. Dann sieht alles schon wieder ganz gut aus“, sagt Grüter.

Mehr Konstanz gewünscht

Der Coach muss aber weiter auf die Langzeitverletzten Yannick Schwinger und Vincent Vetter, die beide einen Kreuzbandriss haben, sowie auf Paul Schuchtmann (Schulter) verzichten.

Für die nächsten Spiele wünscht Grüter sich mehr Konstanz in der Leistung seiner Mannschaft: „Wir müssen dahin kommen, dass wir nicht unüberlegt abschließen, vielleicht mal den einen oder anderen Pass auf den besser positionierten Mitspieler spielen und uns so keine halben Chancen nur nehmen. Nur dann können wir mehr Erfolg haben.“

Coach ist zufrieden

Die Bezirksliga-Handballer des Lüner SV legten von den drei heimischen Vereinen den besten Saisonstart hin. Mit 5:3-Punkten steht der LSV aktuell auf Platz vier der Tabelle. Die Mannschaft von Trainer Christian Neve zeigte gute Leistungen, siegte zum Auftakt mit 26:21 gegen den HC TuRa Bergkamen II, gewann knapp mit 30:29 beim TV Werne, spielte 33:33 remis gegen den TV Beckum und verlor 22:38 im Lokalderby gegen den VfL Brambauer.

Coach Neve ist zufrieden: „Wir haben gute Ergebnisse erzielt, haben aber auch weiter viel Arbeit vor uns. Wir dürfen uns jetzt nicht ausruhen, müssen weiter an uns arbeiten und von Spiel zu Spiel schauen. Nur so haben wir Erfolg.“ Der nächste Gegner heißt am Samstag, 22. Oktober, Ahlener SG III. Der LSV trägt um 19 Uhr ein Heimspiel aus. Ahlen III sicherte sich bisher 4:2-Punkte, hat noch eine Partie weniger als Lünen bestritten. Für die Rot-Weißen gilt es weiter konzentriert zu arbeiten.

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