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„So macht Kirche Spaß“

LÜNEN Nicht öde sondern flott zeigte sich die Evangelische Kirchengemeinde Lünen am Reformationstag.

„So macht Kirche Spaß“

„Was ist mit der Kirche hinter der Kirche? Ist sie schon zusammen gebrochen“, fragte Jürgen Lembke auf der Kanzel und forderte das ermutigende Evangelium.

„So macht Kirche Spaß!“, sagte Superintendent Jürgen Lembke am Mittwochabend beim kreiskirchlich zentralen Festgottesdienst in der Stadtkirche St. Georg. Diese war mit ca. 300 Besuchern voll besetzt und bot eine stimmungsvolle Atmosphäre. Sogar auf den Treppenstufen zur Orgelempore und im Eingang standen die Menschen, um den einstündigen Gottesdienst zu verfolgen.

Zur Eröffnung spielten Bläser die Fest-Ouvertüre zu „Eine feste Burg ist unser Gott“. Im Wechsel dazu gestalteten mehrere Kirchenchöre und Solisten das abwechslungsreiche musikalische Programm. Die Gesangssolistin Desireé Bruver gefiel mit ihrer schönen und klaren Stimme. Jürgen Lembke begrüßte zahlreiche Gäste, darunter die kath. Dechanten aus Werne und Unna.

Auf der Kanzel blickte er nachdenklich auf den Programmzettel, der das Bild einer Kirchenruine zeigte. „Ich dachte zuerst, es wäre ein Nachkriegsbild“, sagte Jürgen Lembke und fuhr fort: „Das Bild ist von Caspar David Friedrich. Es ist um 1815 entstanden und zeigt die Jacobikirche in Greifswald. Die Kirche war aber nie eine Ruine. Sieht der Maler etwas, das ich nicht sehe? Was ist mit der Kirche hinter der Kirche? Ist sie dahinter schon zusammen gebrochen?“ 

Augenhöhe

Bei seiner Predigt forderte Jürgen Lembke eine lebendige Kirche, die auf gleicher Augenhöhe mit den Menschen sein sollte, um auf sie zuzugehen. Beim Evangelium sollte es mutiger, parteilicher, engagierter und freudiger zugehen. Auch „flotte“ Musik, die beim Reformationsgottesdienst dazu gehörte, sei hier ein guter Wegbereiter.

Zuletzt gab es eine Überraschung für Jutta Timpe, die musikalische Gesamtleiterin. Mit lang anhaltendem Applaus und Blumen wurde die Kantorin während des Gottesdienstes geehrt für ihre 25-jährige erfolgreiche Tätigkeit. Nach dem Gottesdienst waren die Besucher eingeladen zu einer Begegnung im Gemeindesaal. Es gab u.a. Blätterteig mit Lachsfüllung, zubereitet vom Diakonischen Werk Hörde.

  

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