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Stadt Lünen erwartet auch für 2019 einen starken Befall

Eichenprozessionsspinner

Seit Wochen läuft auch in Lünen die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Die Stadt hat jetzt Zwischenbilanz gezogen. Mit guten und schlechten Nachrichten.

Lünen

27.06.2018
Stadt Lünen erwartet auch für 2019 einen starken Befall

Die Raupe eines Eichenprozessionsspinners kriecht auf einem Eichenstamm entlang. Kontakt mit den Härchen kann beim Menschen allergieartige Redaktionen auslösen. © picture alliance/dpa

Der Eichenprozessionsspinner hat auch Lünen nicht verschont. Die Gelände von Schulen und Kindergärten sind aber inzwischen frei von dem Tier. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Jetzt sind Spielplätze an der Reihe

„Im nächsten Schritt werden nun Spielplätze und Grün- und Parkanlagen bearbeitet. Viele Eichen haben im Zuge der Kontrolle eine Farbmarkierung bekommen. Diese dient dazu, befallene Bäume schneller zu finden. Bei der Beseitigung der Raupennester haben die Kontrollteams feststellen müssen, dass in den Baumkronen ebenfalls Nester zu finden waren, die von unten nicht sichtbar waren. Entsprechend zeitaufwändig ist die Beseitigung“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

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Ein Team sei derzeit auf dem Friedhof an der Cappenberger Straße im Einsatz. Hier gibt es viele Eichen und viele Nester. Fünf weitere Doppelteams seien als Baumkletterer im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um die Raupennester zu beseitigen. „Zu erkennen sind diese Arbeitsgruppen an weißen Schutzanzügen. Die Abteilung Stadtgrün bittet die Bürger, ausreichend großen Abstand zu den Mitarbeitern zu halten, da auch außen auf den Schutzanzügen Brennhaare sein können“, so die Stadt. Voraussichtlich werde die Aktion in circa zwei Wochen für dieses Jahr abgeschlossen sein.

Atemnot in schweren Fällen

Für den Menschen kann es sehr unangenehm sein, die Schmetterlingsraupen mit ihren feinen Härchen zu berühren. Laut Fachzeitschrift „Apotheken-Umschau“ können Juckreiz, Quaddeln, Eiterbläschen und Knötchen, Bindehautentzündung in schweren Fällen sogar Atemnot die Folgen sein.

Für 2019 rechnet die Stadt erneut mit einem starken Befall, weil insbesondere in ländlichen Bereichen oder auf Privatgrundstücken nicht alle Nester beseitigt werden könnten. In den nächste Monaten will die Stadt Strategien entwickeln, um den Befall einzudämmen. Dazu ist ein Erfahrungsaustausch auch auf Kreisebene geplant.

„In einigen Tagen“, erklärt die Stadt, werde auf ihrer Homepage (www.luenen.de) eine Liste von Firmen veröffentlicht, die sich auf die Beseitigung der Nester des Eichenprozessionsspinners spezialisiert haben.

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