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15 Knotenpunkte im Blick

Stadt vergibt Auftrag für neues Verkehrsgutachten

Lünen Mit ihrer Kreisverkehrs-Idee für die Kreuzung Kurt-Schumacher-/Kamener-/Viktoriastraße hat die CDU eine lebhafte Diskussion ausgelöst. Jetzt hat sich auch die Stadt Lünen zu dem Vorstoß geäußert.

Stadt vergibt Auftrag für neues Verkehrsgutachten

Blick auf die Kreuzung Kurt-Schumacher-/Viktoria-/Kamener Straße. Foto: Peter Fiedler

„Auf die Idee kann man kommen, sie ist nicht komplett von der Hand zu weisen. Ich würde sie nur in einen etwas größeren Zusammenhang stellen wollen.“ Das sagte Arnold Reeker, Technischer Beigeordneter der Stadt Lünen, zur Initiative der CDU für einen großen Kreisverkehr im Herzen der City. Reeker verwies auf das geplante externe Gutachten, das die 15 größten Knotenpunkte im Lüner Straßennetz auf Optimierungsmöglichkeiten untersuchen soll. Der Auftrag gehe in Kürze raus. „Die Angebote sind da und werden gerade ausgewertet.“

Innerhalb eines halben Jahres nach Aufragserteilung sollen die Ergebnisse auf dem Tisch liegen – auch für die Kreuzung Kurt-Schumacher-/Kamener/Viktoriastraße. Als Datengrundlage für das Gutachten seien 2017 Videoaufnahmen der 15 Knotenpunkte gemacht worden, die die Verkehrsströme dokumentieren. „Auch die grüne Welle wollen wir uns noch einmal anschauen“, so Reeker. Er plädiert daher dafür, das Gutachten abzuwarten und dann Einzelmaßnahmen zu beraten.

Lünen Erst vor wenigen Tagen wurde die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf der Kurt-Schumacher-Straße auf durchgehend Tempo 50 reduziert. Jetzt gibt es einen neuen Vorschlag für Lünens Hauptverkehrsader. Er kommt von der CDU und betrifft die Kreuzung mit der Viktoria- und der Kamener Straße.mehr...

Für das nach dem Umzug von Mercedes zum Lindenplatz verwaiste bisherige Mercedes-Gelände sieht die CDU die Möglichkeit, Teile davon für den angedachten großen Kreisverkehr zu nutzen und die Fläche zwischenzeitlich als öffentlichen Parkplatz freizugeben.

„Ein bedeutendes Grundstück, auch städtebaulich“, sagt Reeker. Konzepte für eine langfristige Nutzung gebe es noch nicht. Über eine Zwischennutzung mache man sich Gedanken. Einen Bericht dazu werde es am 6. Februar im Ausschuss für Stadtentwicklung geben.

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