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Stau im Krempelbach

IM NORDEN Der Ortstermin im Rahmen der jährlichen Gewässerschau machte es deutlich: Der Krempelbach bleibt weiterhin das Sorgenkind des Wasser- und Bodenverbandes Altlünen.

Stau im Krempelbach

So präsentiert sich der Krempelbach im Bereich der Uferböschung in Richtung Borker Straße. Schaubeauftragter Herbert Tilmann kann es nicht fassen.

"Zwei- bis dreimal im Jahr stehen die Wege unter Wasser", erläuterte Werner Greve, technischer Leiter beim Wasser- und Bodenverband Altlünen.

Insbesondere im Bereich des betonierten 90-Grad-Knicks am Gymnasium staut sich das Wasser immer wieder auf. "Die Stelle ist hier sehr eng, und das Wasser kann nicht schnell genug um die Ecke fließen", so Greve. Die Flutmulde erfülle an dieser Stelle nur bedingt ihren Zweck. "Wenn der Bach in einem weiten Bogen um die Engstelle herumgeführt wird, wäre das Problem behoben." Josef Kodura vom Umweltamt des Kreises Unna, Fachbereich Wasser und Boden, erklärte dazu: "Die Stadt Lünen plant seit einigen Jahren eine neue Hochwasserführung."

Antrag ist noch nicht eingereicht

Auch ein Ingenieurbüro sei mit der Planung beschäftigt. "Aber ein Antrag auf Genehmigung nach § 31 Haushaltswassergesetz ist noch nicht bei uns eingereicht worden."

Ebenfalls für Rückstaus und Überschwemmungen sorgen Laub und Schnittgras, das immer wieder entlang der Uferböschung in Richtung Borker Straße gelagert wird. "Mit der Zeit gelangt es in den Bach und bildet regelrechte Pfropfen, die das Bachbett verengen und im schlimmsten Fall ganz verschließen", erklärt der technische Leiter weiter.

Problem: unterschiedlich hohe Feldzufahrten

Ebenfalls auf ein Rückstauproblem machte die Deutsche Bahn im Bereich der Höfe "Im Brok" beim Umweltamt des Kreises Unna aufmerksam. Sie befürchtet, dass dieses Auswirkungen auf den dort verlaufenden Bahndamm hat. Hier verringern unterschiedlich hohe Feldzufahrten die Fließgeschwindigkeit des Baches.

In Absprache mit den Anwohnern soll nun geklärt werden, ob die Übergänge ganz entfernt oder angepasst werden. Weitere nennenswerte Beanstandungen an Lüner Bächen habe es nicht gegeben, fasste Greve abschließend zusammen.

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