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Streik: Gips blieb auf der Strecke

LÜNEN 1500 Tonnen Gips aus dem Kraftwerk Lippendorf in Leipzig blieben heute auf der Strecke – der Streik der Lokführer-Gewerkschaft GDL im Güterverkehr erreichte den Umschlagplatz Stadthafen.

Streik: Gips blieb auf der Strecke

Der Stadthafen war heute vom Bahnstreik betroffen.

Geschäftsführer Andreas Hüsing stufte dies als nicht dramatisch ein – noch nicht. „Wenn wir Glück haben, verschiebt sich die Lieferungen nur“, sagte er. Das Umladen aufs Schiff hätte eine Tagesschicht im Hafen beschäftigt, „wir haben aber noch genug anderes zu tun.“ Auch Remondis wartete auf die Gipse. „Produktionsausfälle sind hierdurch glücklicherweise zunächst nicht zu erwarten, da wir noch genügend Material auf Lager haben“, erklärte Remondis-Pressesprecher Michael Schneider.

DBT in Sorge

Die Signale rund um den Bahnstreik registriert die DBT Lünen momentan sehr genau: In der kommenden Woche werden 60 Container mit Maschinenteilen von Dortmund aus auf die Reise nach Hamburg und Bremerhaven geschickt. Sollten die Züge nicht fahren, haben wir ein Problem“, beschreibt DBT-Marketing-Mitarbeiter Guido Schawohl die Lage. Ein Umsatteln auf LKW sei bei der Menge nicht einfach. Das Unternehmen hofft, dass dann der von der Bahn versprochene Notfallplan greift.

Ab dritten Tag wird es eng

Rolf Bennemann von der Spedition BennLog richtet sich auf einen längeren Bahnstreik ein und darauf, dass er Kapazitäten übernimmt. Allerdings werde das Unternehmen große Mengen nicht auffangen können, schließlich laufe das normale Geschäft weiter. Aus dem Stahlbereich sei schon signalisiert worden, dass es ab dem dritten Streiktag eng werde.

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