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Nach Insolvenz

Suche nach einem Nachfolger für CAP-Markt läuft

LÜNEN Der CAP-Lebensmittelmarkt an der Friedrichstraße 64a in Lünen ist seit dem 22. Juli geschlossen. Gespräche mit möglichen Nachfolgern für das Ladenlokal gebe es, konkrete Verhandlungen haben aber noch nicht stattgefunden, heißt es beim Eigentümer Vivawest. Viele der ehemaligen CAP-Markt-Mitarbeiter sind indes auf der Suche nach neuen Arbeitsplätzen.

Suche nach einem Nachfolger für CAP-Markt läuft

Noch gibt es keinen Nachfolger für das Ladenlokal des CAP-Markt an der Friedrichstraße 64a in Lünen. Der Supermarkt hatte wegen Insolvenz Ende Juli schließen müssen.

Seit dem 22. Juli ist der CAP-Markt an der Friedrichstraße 64a endgültig geschlossen. Geöffnet ist hingegen noch die Filiale der Bäckerei Kanne. Und daran soll sich nach Wunsch von Bäckerei-Geschäftsführer Wilhelm Kanne jr. auch nichts ändern: „Wir möchten gerne dort drin bleiben“, sagt er.

Das Ladenlokal gehört dem Wohnungsunternehmen Vivawest. Mit der Bäckerei Kanne sei man über einen Vertrag im Gespräch, teilte Vivawest-Sprecherin Marie Mense auf Anfrage mit. Vivawest sei „selbstverständlich“ auch an einer weiteren gewerblichen Vermietung des Ladenlokals interessiert, das vom CAP-Markt belegt wurde. „Wir haben diverse potenzielle Nachfolger aus dem Lebensmittelbereich angesprochen, sind aber bislang noch mit keinem in konkreten Verhandlungen“, so Mense.

LÜNEN/BOCHUM Weil sämtliche Interessenten abgesprungen sind, ist das Aus der CAP-Märkt in Lünen und Bochum besiegelt: Die beiden Lebensmittel-Geschäfte der Diakonie haben ab sofort geschlossen. Hintergrund ist, dass die Betreibergesellschaft Insolvenz anmelden musste.mehr...

Ein potenzieller Nachfolger könnte davon profitieren, dass sich Regale, Kühltruhen und anderes Inventar noch in den Räumlichkeiten befinden. „Das Inventar bleibt erstmal drin. Das erhöht die Chance, das Ladenlokal neu zu vermieten“, sagte Rechtsanwalt Markus Birkmann. Er ist Insolvenzverwalter der Diakonischen Integrations-Betriebe Dortmund-Bochum Lünen gGmbh, die die CAP-Märkte in Lünen und Bochum betrieben haben. Die nach der Insolvenz des CAP-Marktes in Lünen übrig gebliebenen Waren seien „vollständig abverkauft“ worden, sagte Birkmann.

Derweil suchen viele der 16 zuletzt beim CAP-Markt in Lünen beschäftigten Mitarbeiter noch nach neuen Arbeitsplätzen. Ein Auszubildender wurde frühzeitig in eine neue Stelle vermittelt. Drei weitere Mitarbeiter hätten inzwischen eigenständig einen neuen Job gefunden, sagte Melanie Koch, bis zur Insolvenz Geschäftsführerin der Diakonischen Integrations-Betriebe. Eine Mitarbeiterin erreiche in Kürze das Rentenalter. Unter den 16 Mitarbeitern des CAP-Marktes waren neun Menschen mit Beeinträchtigungen. Zwei von ihnen können laut Koch womöglich wieder in einer Behinderten-Werkstatt arbeiten. Mit den anderen suche der Integrationsfachdienst zusammen nach einer Perspektive. „Sobald wir etwas zu freien Stellen hören, geben wir das an die Mitarbeiter weiter“, so Koch.  

Das Konzept der CAP-Märkte


abgeleitet von Handicap


neun behinderte



von Edeka und regionalen Anbietern

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