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THS-Wohnen renoviert - Bei vielen Mietern herrscht das Chaos

BRAMBAUER Tapfer wie ein Maulwurf unter der Wiese, auf der ein Circus Elefanten dressiert, hält Lisa Laskowski in ihrer Wohnung an der Stellenbachstraße 2 die Stellung. Ihre Wohnung hat sich vom Bild einer Wohnung verabschiedet, hat die ramponierten Züge einer Baustelle angenommen.

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Tapfer erduldet Mieterin Heidi Laskowski die "Wochen des Kuddelmuddels". Sie hat sich enstcheiden,.währed er Modernisierung in ihrer Wohnun zu bleiben.

Die THS Wohnen modernsiweirt 60 Wohneinheiten an der Stelenbachstraße, Im Berge und Zum Pier.

„Kommen Sie ruhig herein!“ „Bitte? Was sagten Sie?“ „Kommen Sie ruhig herein!“ Baustellenlärm ist kein Freund hellhöriger Ohren. Lisa Laskowski ist eine von ca. 60 Mietern der THS Wohnen an der Stellenbachstraße, bzw. an den Straßen Im Berge und Zum Pier, die während der laufenden Modernisierung über der „Wäre-es“-Frage brüten: Wäre es besser gewesen, wenn ich das Quartier gewechselt hätte? Wäre es klüger gewesen, vorübergehend die Zelte abzubrechen?

Lisa Laskowski sitzt in einem Wohnzimmer, das offenbar Wundersames kann. Es kann den ganzen Hausrat schlucken, ohne zu platzen, ohne seine Besitzerin in den Nervenzusammenbruch zu jagen. „Man muss eben improvisieren, aber die Arbeiten sollen ja nur drei Wochen hier dauern. Das geht vorbei. Das klappt schon.“Lisa Laskowski macht sich Mut. 4,2 Millionen Euro kostet die Modernisierung an den ca. 60 Wohneinheiten. „Wir haben die Maßnahme im Mai dieses Jahres begonnen und wollen im Oktober mit allem fertig sein“, erklärte Uwe Jeremias, Kundencenter-Leiter der THS Wohnen in Lünen. Zur Modernisierung gehören neue Bäder, der Sanitär- und Elektrobereich, die Dämmung der Fassaden und der Einbau neuer Fenster. Schließlich wird das Ganze mit einem neue Anstrich aufgehübscht.

Mieterin Lisa Laskowski („Ich hätte auch zu meiner Tochter nach Overberge ziehen können, aber ich will unbedingt in meinem eigenen Bett schlafen“) schätzt, dass knapp ein Drittel der Mieter während der Arbeiten ausgezogen ist. „Natürlich ist es vorübergehend nicht angenehm, mit dem Dreck und dem Lärm leben zu müssen, wenn auch die Türen immer offen stehen, weil die Handwerker ja rein- und rauskommen müssen, aber ich denke nach vorne und sage mir, wie schön es ist, wenn alles neu und fertig ist.“ Vor allem die Dämmung der Fassaden soll die gewünschte Energieeinsparung und damit eine Entlastung der Mietnebenkosten bringen. Lisa Laskowski: „Wir heizen ja hier mit Gas und wer die Gaspreise kennt, weiß, wie wichtig es ist, da zu sparen.“ Dann setzt sie sich für ein Pressefoto auf das Sofa. Mitten hinein in das Getümmel des hier versammelten Hausrats. Zum Lächeln ist Lisa Laskowski nicht zumute. Noch nicht. Aber das kommt. Wenn alles fertig ist.

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