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Fußball: Bezirksliga

TWW setzt auf Heimstärke - Die Vorschau

LÜNEN Nach dem Befreiungsschlag in der Vorwoche will Fußball-Bezirksligist Westfalia Wethmar gegen den Holzwickeder SC II nun nachlegen und setzt dabei ganz auf seine Heimstärke. Beim BV Brambauer-Lünen ist vor dem Auswärtsduell in Kaiserau ein wenig die Luft raus. Der VfB Lünen empfängt "Kellerkind" TuS Ascheberg.

TWW setzt auf Heimstärke - Die Vorschau

Ein wichtiges Erfolgserlebnis gab es für TWW-Kapitän Nico Stork (Mitte) und sein Team in der letzten Woche gegen Lüdinghausen. An gleicher Stelle wollen die Grün-Weißen das gegen Holzwickede wiederholen.

Fußball, Bezirksliga 8, 9. Spieltag SuS Kaiserau - BV Brambauer Sonntag, 15 Uhr, Jahnstraße 1, Kamen

„Wir sind da zuletzt etwas über das Limit gegangen“, erklärt der Brambauer Coach. „Zur Erholung haben wir deshalb die Trainingsintensität heruntergeschraubt.“ Schon mit dem 2:1-Erfolg gegen Viktoria Kirchderne am vergangenen Sonntag war Nitsche nicht ganz zufrieden. „Kirchderne ist aggressiv aufgetreten und hat uns so den Schneid abgekauft.“ Dennoch landeten die drei Punkte am Ende wieder auf dem Konto der Brambauer.

Grund zur Sorge besteht bei den Schwarz-Weiß-Roten vor den Partien gegen Kaiserau und gegen Husen-Kurl in der Woche drauf also nicht. Die bisherigen Ergebnisse stimmen und auch die kommenden Gegner sind schlagbar. Nitsche: „Die nächsten zwei Spiele müssen wir uns jetzt einmal durchbeißen. Wenn wir die gewinnen, dann sieht es schon ganz gut aus für uns.“

Der BVB-Coach erwartet eine junge und laufbereite Kaiserauer Truppe. Dennis Sturmat und Jascha Keller können nicht spielen, ebenso wenig wie der gesperrte Torjäger Marcel Bieber. Letzteres beruhigt Kaiseraus Coach Thomas Schulz nur wenig: „Brambauer wird genug Alternativen haben. Das ist eine unbequeme Mannschaft, die nicht zu unrecht da oben steht.“

TuS Westfalia Wethmar - Holzwickede II Sonntag, 15 Uhr, Wehrenboldstraße, Lünen

Die Wethmarer Stärke auf dem heimischen Kunstrasen ist nicht von der Hand zu weisen. Aus den vier Spielen am Cappenberger See holte der TWW zehn Punkte. Im Vergleich dazu: In den vier Auswärtsbegegnungen sammelte Wethmar lediglich einen Zähler.

„Das Umziehen in der Kabine oder das Aufwärmen vor heimischen Publikum – auch im Amateurbereich macht das einen Unterschied. Zudem gibt unser Kunstrasen auch ein anderes Spiel her als andernorts“, gesteht TWW-Trainer Alexander Lüggert, dass der Heimfaktor durchaus eine Rolle spielt. Doch der Coach stellt auch klar: „Das darf keinen Ausschlag für die Grundeinstellung zum Spiel geben.“

„Gegen Husen-Kurl, VfB und Nordkirchen hatten wir drei richtig gute Spiele gezeigt, aber nur zwei Punkte geholt“, so Lüggert. „Da war es toll, dass der Spielverlauf für uns mit einem frühen 1:0 auch mal glücklich verlief.“

Gegen Holzwickede soll nun erstmals der zweite Sieg in Folge gelingen. Lüggert rechnet mit einem schlagkräftigen Kontrahenten und warnt vor Aleksandar Djordjevic, der bereits fünf Tore erzielte. Die Stärke der HSC-Zweiten hängt davon ab, wer aus der Westfalenliga-Ersten dazustößt.

Liveticker


VfB Lünen - TuS Ascheberg Sonntag, 15 Uhr, Karl-Kiehm-Weg, Lünen

„Das einzige, was mich an dem 0:1 gegen TSC Eintracht ärgert, ist die Tatsache, dass wir schon gegen stärkere Mannschaften gepunktet haben. Vielleicht kam diese Niederlage sogar zum richtigen Zeitpunkt für uns“, meint Lünens Trainer Steven Koch.

„Ich habe in den zwei Wochen zuvor gemerkt, dass die Leistung im Training nachlässt. Möglicherweise hat sich da der ein oder andere schon zu sehr in Sicherheit gewogen.“ Auch zu Beginn dieser Woche liefen die Trainingseinheiten nicht ganz rund, weil einige VfBer verletzt und aus beruflichen Gründen fehlten.

Dennoch rechnet sich Koch im Heimspiel gegen Ascheberg einiges aus. Eine robuste Mannschaft habe der TuS, gegen die man dagegen halten müsse. „Diese Spielart liegt uns“, so der VfB-Coach. Er erinnert sich an zwei gute Spiele gegen die Münsterländer im vergangenen Jahr, von denen man eines unglücklich verlor. Im Vergleich zum Vorjahr fehlt den Grün-Weißen Torjäger Hendrik Füchtling.

Unter Neu-Trainer Andrea Balderi sammelte Ascheberg in acht Spielen bisher neun Punkte. Zuletzt erkämpfte sich der TuS ein 3:3 gegen Husen-Kurl nach einem 1:3-Rückstand. Vor dem VfB ist der Ascheberger Coach gewarnt: „Die schalten gut um, kommen so schnell in die Gefahrenzone. Da wir in den letzten Auswärtsspielen viele Gegentore kassiert haben, ist unser Ziel, möglichst lange die Null zu halten.“

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