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Teure Hitze: Klimaanlagen fressen den meisten Strom

LÜNEN Auch wenn es im Sommer noch so warm ist, und wir schwitzen – Klimaanlagen sind eine verführerische Alternative, auf die man nach Möglichkeit verzichten sollte. „Es sind nämlich mit die größten Energiefresser“, sagt Energieberater Hans-Dieter Meyer.

Teure Hitze: Klimaanlagen fressen den meisten Strom

Stromfresser können ganz schon teuer werden.

Stattdessen rät Hans-Dieter Meyer dazu, den sommerlichen Wärmeschutz von Haus oder Wohnung zu verbessern. So könnte man die Außenverschattungs-Möglichkeiten wie Rollos oder Markisen anbringen.

Meyer: „Für Dachschrägenfenster gibt es Systeme zum Nachrüsten oder man kann auch selber was basteln.“Testberichte einsehbar Wenn man baulich aber nichts mehr verändern kann und doch als Alternative nur die Klimaanlage bleibt, sollte man sich vor dem Kauf unbedingt beraten lassen. „Es gibt nämlich große qualitative Unterschiede bei den Herstellern“, warnt Meyer. Die Stiftung Warentest hat entsprechende Testberichte, die man bei der Verbraucherberatung auch einsehen kann.

Große Unterschiede Grundsätzlich seien die so genannten Splitgeräte besser als Monoblockgeräte. Und die Geräte (Splitgeräte), die beim Test mit der Note „gut“ abgeschnitten haben, kosten auch bis zu 2000 Euro. Monoblockgeräte kann man im Baumarkt auch schon für 200 Euro bekommen. „Wichtig ist, dass die Splitgeräte von Fachpersonal installiert werden müssen, denn sie enthalten Kühlmittel. Und wenn die an die Umwelt gelangen, ist das sehr schädlich“, erklärt der Experte.

Wenig Effekt bei offenem Fenster

Monoblockgeräte dagegen kann man einfach so in den Raum stellen. Da sie jedoch die warme Luft loswerden müssen, ist es oft erforderlich, dafür ein Fenster zu öffnen und so gelangt wieder warme Luft in den Raum.

Schimmel kann entstehen Wartung ist auch wichtig, denn die Filter in den Geräten müssen gewechselt werden. Bei den Monoblockgeräten, bei denen Wasser drinnen entsteht, kann ohne regelmäßige Wartung Schimmel wachsen und die Sporen werden dann durch die Luft gepustet. 

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