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Torwart-Neuling: Die gelungenen Gehversuche des Bastian Weichselbaum

BRAMBAUER Für die meisten Spieler des BV Brambauer war die Partie gegen Schlusslicht Hordel etwas ganz Normales. Für Bastian Weichselbaum war es jedoch ein ganz besonderes Spiel. Erstmals stand der 19-Jährige von Beginn an im Verbandsliga-Kasten seines neuen Klubs.

Torwart-Neuling: Die gelungenen Gehversuche des Bastian Weichselbaum

Bastian Weichselbaum hat derzeit allen Grund zum Lachen. In seinem ersten Verbandsligaspiel blieb der Keeper fehlerlos.

"Ich war schon ein bisschen aufgeregt, als es los ging", schildert der Schlussmann im Rückblick. Das Torwart-Talent war in der Sommerpause aus der Talentschmiede der DJK SuS Waltrop nach Brambauer gewechselt. Im Waldstadion lief Weichselbaum mit der A-Jugend in der Westfalenliga auf, stieg aber ab.

Der Keeper wurde für seine Leistungen dennoch belohnt: mit dem Angebot des BVB. "Es war aber klar, dass ich zunächst die Nummer zwei bin", sagt er ohne Groll auf Konkurrent Robert Botta.

Generell haben die beiden Torhüter ein gutes Verhältnis. "Robert ist ein sehr guter Torwart, der mich nach seinem Platzverweis auf mein erstes Spiel von Beginn an gut vorbereitet hat", lobt Weichselbaum seinen Rivalen. Stammkeeper Botta musste in Kornharpen vom Platz - Rote Karte. Also kam die Chance des Youngsters.

Keine Minute zum Aufwärmen

An zwei Gegentoren, bei denen er noch kalt war, konnte er nichts machen. "Ich hatte ja keine Minute, mich aufzuwärmen. Mein Einsatz kam von der einen Minute zur anderen", erinnert sich Weichselbaum an die ersten Minuten in der fünfthöchsten Klasse.

Gegen Hordel lief es schließlich deutlich besser. Einen Schuss von Hüseyin Celik hielt er sicher fest. "Die ersten Bälle waren alle kein Problem für mich, so konnte ich erstmal Sicherheit gewinnen", sagt Weichselbaum. Er war froh, dass er nicht sofort unter Beschuss stand.

Privatduell mit Celik

Danach stand ihm aber auch das Glück zur Seite, als ihn Celik schon überwunden hatte, aber an der Latte scheiterte. Auch Teil drei im Duell mit Celik ging an den Lüner Schlussmann: Einen Schuss aus der Drehung ins kurze Eck parierte Weichselbaum glänzend und verhinderte so den Anschlusstreffer. Erschwerend für den 19-Jährigen kam hinzu, dass er zu diesem Zeitpunkt schon weitestgehend beschäftigungslos war und die Parade "kalt" zeigte.

Doch diese erste Partie war nur ein kleines Vorspiel - ein Fingerzeig dahin, was dem Bauzeichner noch bevorsteht. Schließlich wird er am 2. Dezember auch im Derby gegen den Lüner SV im Kasten stehen. Kein normales Spiel. "Ich fand die Atmosphäre im Hinspiel unglaublich. Ich freue mich darauf, dieses Mal nicht nur auf der Bank sitzen zu müssen", so Weichselbaum. Normale Spiele? Die kennt der junge Torwart momentan nicht.

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