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Totale Demontage - Nach dem Weltkrieg vor dem Nichts

LÜNEN 1919 scheiterte wegen der unheimlich steigenden Eisenbahnfahrpreise schnell der Versuch im Hallenbad Dortmund zu trainieren. Der Neubau des Freibades im Hafen glückte erst 1922 seinem Nachfolger Arnold Ebrecht.

Totale Demontage - Nach dem Weltkrieg vor dem Nichts

Aus der Badeanstalt wurde ein Freibad mit Nichtschwimmerbecken errichtet. Durch Sammlungen, Spenden und Veranstaltungen brachte der Verein 50.000 Mark auf. Die Stadtverwaltung stellte dem Schwimmverein die restlichen 50.000 Mark als Darlehen zu 4,5% Zinsen zur Verfügung.

1925 wurden durch die Stadtverwaltung zehn Badezellen errichtet. Die Besucherzahl stieg. Schon im Juni folgten zehn weitere Zellen. Das Strandbad wurde von 40 auf 50 m verlängert, später folgte eine Tribüne.

Das Vereinsleben und besonders das Training litten dann sehr unter der von der Zeche Waltrop geforderten Verlegung des Freibades in den städtischen Hafen an der Dortmunder Straße.

Acht Waggon Asche und Sand

Auf Drängen der Zechenverwaltung bekamen die Umkleideräume einen anderen Platz. Das Kupferwerk schenkte acht Waggon Asche und die Firma Hageneier den Sand. Und dennoch entstanden dem Verein fast untragbare Kosten. Die allgemeine schlechte Wirtschaftslage macht sich auch im SVL-Vereinsleben bemerkbar.

Das Jahr 1933 brachte den Umzug in die neue Badeanstalt im städtischen Hafen. Durch die Unterstützung der Stadtverwaltung durch großzügige Spenden und nicht zuletzt durch die unermüdliche Arbeit der Mitglieder entstand eine Anlage mit 50-m-Kampfbahn.

1938 müsste die schöne Anlage wieder aufgegeben werden. Das Hafenbecken musste für das Lippewerk frei gemacht werden.

Verein trug schwer an der ungünstigen Lage des Bades

Der Verein baute sein fünftes Freibad an der freien Strecke am Kanal in Horstmar in Höhe von Schwansbell. Im Herbst wurden die Wintertrainingsfahrten wieder aufgenommen. Auch im Jahre 1939 trug der Verein schwer an der ungünstigen Lage des Freibades. Viele Mitglieder gingen.

Der Zweite Weltkrieg begann 1939. Mit Einberufung von Bademeister Willi Garbe endete 1943 der Badebetrieb, bis Ende des Krieges 1945 wurde die Badeanstalt restlos demontiert. Der Verein stand vor dem Nichts.

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