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Warnung an Schwimmer

Toter in der Lippe: Polizei geht von Badeunfall aus

LÜNEN Nachdem am Samstagabend ein toter Mann aus der Lippe in Lünen geborgen wurde, laufen die Ermittlungen der Polizei weiter. Derzeit wird von einem Badeunfall ausgegangen. Der Lippeverband hat den Vorfall als Anlass genommen, Schwimmer zu warnen: Die Lippe sei kein Badegewässer.

Toter in der Lippe: Polizei geht von Badeunfall aus

Wie bei allen Mischgewässern gilt auch für die Lippe ein absolutes Badeverbot. Neben starken Strömungen ist auch die bakterielle Verunreinigung des Gewässers ein Grund dafür.

Rund vier Stunden lang hatte ein Großaufgebot von Dortmunder und Lüner Feuerwehrleuten und Polizisten am Samstagabend nach dem 32-Jährigen gesucht - vom Land aus, vom Wasser aus und aus der Luft. Letztlich wurde die Leiche des Mannes dann in 2,5 Metern Tiefe von Tauchern gefunden.

Große Suche am Samstagabend

32-Jähriger trieb tot in der Lippe in Lünen

LÜNEN Taucher der Berufsfeuerwehr Dortmund haben Samstagabend einen 32-jährigen Lüner tot aus der Lippe geborgen. Ein Großaufgebot von Dortmunder und Lüner Feuerwehrleuten und Polizisten hatten zuvor fieberhaft nach dem Mann gesucht – zu Land, zu Wasser und aus der Luft.mehr...

Mann stirbt nach Bad in der Lippe

Traurige Gewissheit: Rettungskräfte haben die Leiche des Mannes geborgen und ans Ufer gebracht.
Der Einsatz der Taucher war am Ende vergebens.
Der Einsatz der Taucher war am Ende vergebens.
Ein Taucher im Einsatz.
Ein Taucher im Einsatz.
An dieser Stelle der Lippe in Lünen ereignete sich das Unglück.
Ein Taucher im Einsatz.
Rettungskräfte der Feuerwehr Lünen warteten am Lippe-Ufer.
Lüner Feuerwehrleute warteten, ob die Taucher den Mann retten oder nur noch tot bergen konnten.
Der vermeintlich flache und gemächlich fließende Strom birgt zum Teil große Gefahren. Es gibt sehr tiefe Stellen und unter Wasser kommt es zu gefährlichen Verwirbelungen und Gegenströmungen.
Rettungskräfte während des Einsatzes.
Die Einsatzleitung der Feuerwehr.
Von der Brücke aus koordinierten die Feuerwehrleute den Einsatz vor Ort.
Auch vom Hubschrauber aus suchten Rettungskräfte nach dem Mann.
Rettungskräfte holten die Leiche vom Fluss-Ufer zu den Rettungswagen.
Rettungskräfte holten die Leiche vom Fluss-Ufer zu den Rettungswagen.
Rettungskräfte holten die Leiche vom Fluss-Ufer zu den Rettungswagen.
Rettungskräfte holten die Leiche vom Fluss-Ufer zu den Rettungswagen.
Rettungskräfte brachten die Leiche des Mannes vom Ufer zur Straße.
Rettungskräfte holten die Leiche vom Fluss-Ufer zu den Rettungswagen.

Die Ermittlungen der Polizei liefen am Montag weiter. Im Laufe des Tages sollte die Entscheidung gefällt werden, ob der Leichnam obduziert werden soll. Laut aktuellen Erkenntnissen geht die Polizei von einem Badeunfall aus. 

Update 19.31 Uhr: Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat eine Obduktion des Leichnams beantragt. Das teilte die Dortmunder Polizei am Montagabend mit.

Der Vorfall von Samstag ist nicht der erste dieser Art: Vor einigen Jahren stürzte ganz in der Nähe dieser Stelle des Flusslaufs – auf Höhe der Zwolle-Allee – ein Angler zu später Stunde ins Wasser. Auch er ertrank, wie Michael Steinbach, Pressesprecher des Lippeverbandes, sich erinnert.

Zwei Gründe sprechen gegen Bad in der Lippe

Aus aktuellem Anlass unterstreicht der Verbandssprecher, dass die Lippe kein Badegewässer sei. Auch wenn, gerade hinsichtlich der Sommertemperaturen die Verlockung groß sein könnte, ein erfrischendes Bad in der Lippe zu nehmen, sei das Gewässer nicht zu unterschätzen. Dabei nennt er zwei Gründe:

  • Erstens ist der Fluss unberechenbar. „Verschiedene Temperaturzonen, Untiefen und Strömungen - es kommen hier mehrere schwer kalkulierbare Risiken zusammen“, mahnt Steinbach.
  • Zudem bestehe auch ein Infektionsrisiko. „Wie jeder natürliche Flusslauf ist auch die Lippe schwankenden bakteriellen Belastungen ausgesetzt“, erklärt Steinbach. Und so könne auf ein Bad in der Lippe durchaus eine schwere Infektionserkrankung folgen. 

Für Wassersportfreunden, die ihre Bahnen statt in gechlortem Wasser lieber in naturbelassener Atmosphäre ziehen möchten, hat Michael Steinbach einen Tipp: das Bergkamener Naturfreibad Heil. „Hier handelt es sich schließlich um einen Teil der Lippe, der gefahrenlos zum Schwimmen genutzt werden kann“, sagt er. 

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Hintergrund: Die Lippe




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