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Türkische Vereine demonstrieren friedlich gegen internationalen Terror

LÜNEN Absolut friedlich ist in Lünen eine Demonstration von Türken gegen den internationalen Terrorismus verlaufen. Unter dem Motto „Türken und Kurden sind Brüder, ein Volk“ wollten die Organisatoren ein Zeichen gegen Terror setzen. Zu Verkehrsbehinderungen kam es, weil die Kurt-Schumacher-Straße gesperrt war.

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Ein großes Polizeiaufgebot hat sich in der Lüner Innenstadt versammelt, um den Protestzug zu begleiten.

Rund 650 Teilnehmer zogen durch die Lüner Innenstadt.

Die Demonstration angemeldet haben die beiden Ditib-Moscheen in Lünen und Brambauer, die Fatih-Moschee in Alstedde und der Türkische Sozialdienstverein Lünen. Während die Veranstalter im Vorfeld etwa 5000 Teilnehmer erwarteten, gingen die Behörden von 1500 aus. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Letztlich trugen 650 Teilnehmer ihren Protest auf die Straße.           

Um 12.30 Uhr versammelten sich etwa 200 Teilnehmer vor dem Hauptbahnhof, gegen 12.55 Uhr zählte die Polizei 500 Demonstranten. Der Demonstrationszug setzte sich um 13.15 Uhr über die Kurt-Schumacher-Straße, eine der Hauptverkehrsadern Lünens, in Richtung Theaterparkplatz in Bewegung.

Friedlicher Verlauf

„Wir wollen zeigen, dass wir ein einheitliches Volk und gegen den PKK-Terror sind“, erklärten Veranstaltungsleiter Ertubay Tekin und Ercan Canbay, Mitglied im Migrationsrat der Stadt Lünen. „Es wird eine friedliche Demonstration“, davon ging Canbay aus. Er sollte Recht behalten. Die versammelten Demonstranten, darunter auch Kinder und Frauen, schwenkten türkische Fahnen. Zwischendurch erklangen Sprechchöre. „Opfer sterben nicht. Die Einheit des Landes muss gewahrt bleiben“, war in türkischer Sprache auf einem Plakat zu lesen. Die Demo-Strecke:

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