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rnBeatmungs-WG in Lünen-Gahmen

Überlastung, Strafanzeigen: Die Hintergründe nach der Schließung

Überlastung, Strafanzeigen: Die Hintergründe nach der Schließung

In diesem Haus war bis Ende April eine Beatmungs-WG untergebracht. Foto: Fröhling

Lünen Ende April war Schluss in einer Pflege-Einrichtung der Firma MediAir an der Gahmener Straße: Die Heimaufsicht des Kreises Unna sah „Gefahr für Leib und Leben“, verlegte die Patienten und schloss die Beatmungs-WG. Angehörige haben jetzt Anzeige gegen den Kreis Unna erstattet - während Aussagen einer ehemaligen Mitarbeiterin darauf hinweisen, dass es schon früher Probleme in der Einrichtung gab gab.

Der Kreis Unna hat, so stellt eine Sprecherin es dar, am 28. April die Reißleine gezogen. „Es gab gravierende Mängel, da mussten wir handeln.“ Die meisten Patienten dort brauchten intensive Pflege, konnten nicht mehr selbstständig atmen. Läuft dort etwas schief, wird es schnell lebensgefährlich. Und genau für diese Pflege, so der Kreis, fehlten die Fachkräfte. Erst richtete die Behörde noch eine Notfallbetreuung ein. Als die auslief, wurden die neun Patienten in andere Pflegeeinrichtungen verlegt. Mit dem Einverständnis der Betroffenen.

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