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Lippeverband

Unglücksboot: Bergung bei Niedrigwasser

LÜNEN Es ist 13 Meter lang, vier Meter breit und liegt schon seit über vier Monaten auf dem Grund der Lippe: Jenes Boot, mit dem ein Mitarbeiter des Lippeverbandes im Januar verunglückte. Der Lippeverband hat entschieden, dass es dort auch noch eine Weile liegen bleibt.

Unglücksboot: Bergung bei Niedrigwasser

Ein Stück vom Bug des Bootes ragt aus dem Wasser. Seit Januar liegt es auf dem Grund der Lippe.

Ursprünglich wollte der Verband das Boot schon Ende Januar heben. Ein Tauchereinsatz am 18. Januar hatte die Bergung vorbereitet. Doch der Lippeverband hat sich anders entschieden.

"Das Boot stellt keine Gefahr dar und sein Zustand verschlechtert sich auch nicht weiter, wenn man es liegen lässt. Wir wollen es bergen, wenn der Wasserstand am niedrigsten ist", erläutert Verbandssprecher Michael Steinbach. Das dürfte im Hochsommer der Fall sein.

Beinah-Katastrophe Am 10. Januar wäre es am Lippewehr in Beckinghausen beinahe zur Katastrophe gekommen: Der 52-jährige Mitarbeiter des Lippeverbandes befand sich bei Wartungsarbeiten im Boot oberhalb des Wehres, als das Sicherungsseil riss. Das Boot kenterte im Sog, der Mann stürzte ins Wasser und wurde unter dem Wehr hindurch gezogen. Dass er das beinahe unverletzt überstand und sich auf der anderen Seite des Wehres festklammern und hochziehen konnte, glich einem kleinen Wunder.

Ein paar Tage später öffnete der Lippeverband das Wehr, damit das querliegende Boot von der oberen auf die untere Wehrseite gespült werden konnte. Dort blieb es, 10 bis 15 Meter von der Wehranlage entfernt, liegen. Und liegt dort bis heute.

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