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"Veranstaltung verfrüht"

LÜNEN Die heute um 19.30 Uhr im Hansesaal angebotene Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative „Kontra Kohle Kraftwerk“ bringt zurzeit keinen Erkenntnisgewinn. Dieser Auffassung ist Bürgermeister Stodollick.

"Veranstaltung verfrüht"

Hans Wilhelm Stodollick.

„Die Absichten der Evonik-Steag GmbH sind noch nicht so konkret, als dass man schon jetzt darüber sachlich diskutieren könnte. Insoweit halte ich daher die gemeinsam von den Einwendern und der Bürgerinitiative angebotene Informationsveranstaltung für verfrüht und werde deshalb nicht teilnehmen“, erklärt Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick.

Argumente ausgetauscht

Bezogen auf das Trianel-Kraftwerk hätten die Parteien ihre Argumente seit Monaten in mehreren Informationsveranstaltungen, Bürgerversammlungen, Ratssitzungen, über die Medien und in zahlreichen Einzelgesprächen ausführlich ausgetauscht. Neue Argumente lägen nicht vor. Wie in der letzten Ratssitzung beschlossen, beauftragte die Stadt Lünen in der vergangenen Woche einen Fachanwalt, die kommunalen Einflussmöglichkeiten und damit verbundene Risiken für den Fall zu untersuchen und zu bewerten, dass die Evonik-Steag GmbH auf ihrem Gelände an der Moltkestraße ein zusätzliches Kraftwerk errichten will.

Bürgermeister biete Gespräche an

„Ich biete den Einwendern wie auch Vertretern der Bürgerinitiative ein Gespräch in ruhiger und sachlicher Atmosphäre an, sobald die Informationen vorliegen, die eine Bewertung des Vorhabens zulassen“, so Bürgermeister Stodollick. Was das Trianel-Kraftwerk anbetrifft, so rechnet die Stadt Lünen mit einer Genehmigung auf der Grundlage der strengen nationalen Gesetze zum Schutze von Gesundheit und Umwelt. „Lünen braucht das Kraftwerk zur Stärkung seines industriellen Kerns, aus Arbeitsmarktgründen und zur Sicherung stabiler Steuereinnahmen. Im Übrigen ist der Bau neuer Kraftwerke ein Baustein zur Reduzierung der CO2-Belastung“, so die Meinung von Bürgermeister Stodollick.

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