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Verbandsliga-Vorschau: Die Heimstärke nutzen

LÜNEN Punkte im Kampf um den Klassenerhalt will und muss das heimische Verbandsliga-Duo einfahren. Der Lüner SV trifft dabei auf die zweite Mannschaft der SF Siegen, während BV Brambauer es auswärts mit Vorwärts Kornharpen zu tun hat.

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Michael Häming vom BV Brambauer.

 Lüner SV SF Siegen II So 14.15 - "Das wird mit Sicherheit eine sehr schwere Aufgabe", blickt LSV-Spielertrainer Mark Bördeling nach vorn. "Siegen ist ein technisch gute und sehr schnelles Team!"

Da müssen die Rot-Weißen aufpassen, dass sie nicht, wie beim 1:4 zuletzt in Schwerte, ausgekontert werden. Bördeling: "Wir müssen unser Spiel machen, zuhause die Punkte holen, die wir auswärts liegen lassen!"

Personell sah es in der Woche nicht so rosig. Stürmer Dominik Hanke und Mittelfeldmann Rafik Chaou fielen die ganz Woche krank aus. Angeschlagen sind noch die Abwehrspieler Lukas Hulboy und Izzet Ceylan. Joachim Coers war zehn Tage krank. Das merkte man ihm noch beim Training am Donnerstag an.

Die Lüner stehen mit 16 Punkten auf dem zehnte Rang, haben sieben Zähler Vorsprung vor dem ersten der drei Abstiegsplätze. Siegen ist vier Punkte und vier Zähler besser.

Vorwärts Kornharpen - BV Brambauer So 14.15 - " Ich denke, wir können mit dem Erreichten bisher zufrieden sein!" zieht Bördelings Bruder Dirk als Trainer des Aufsteiger eine Zwischenbilanz. Die kann sich mit 20 Punkten und Platz sieben sehen lassen. Da könnte mit Erfolg in den nächsten vier Spielen noch in diesem Jahr in Sachen Klassenerhalt vieles klar gemacht werden.

Kornharpen (12., 15 Punkte) um Trainer Jörg Silberbach stellt ein gutes und erfahrenes Team mit dem Sturm-Trio Sebastian Jonas, Guido Silberbach und Karim Bouzerda, der selbst schon einmal für Brambauer auflief.

Bei den Schwarz-Weißen vergrößerte sich die Liste der Ausfälle. Nach Christian Koch (nur im Lauftraining) und Sven Beckmann (Muskelfaserriss) verbrühte sich jetzt Michael Häming bei seiner Arbeit im Gesicht durch austretenden Wasserdampf.

Die Verletzung ist zum Glück nicht so schwer, so dass keine Hauttransplantation vorgenommen werden muss. Er muss aber mindestens 15 Tage in einem Bochumer Krankenhaus verweilen.

Gute Nachrichten von Krassowski

Gute Nachrichten gibt es dagegen von Dirk Krassowski. Nach Untersuchung beim Dortmunder Sportarzt Dr. Büscher bestätigte sich: nur ein Bluterguss im Knie. Krassowski wurde punktiert. "Die Schmerzen wurden weniger, ich komme ohne Krücken klar, darf jetzt zwei Wochen kein Sport machen."

Jetzt wird sich der Manndecker, den schon drei Kreuzbandrisse lahm legten, sicher noch einmal überlegen, ob er wirklich seine Fußballschuhe für immer an den Nagel hängt.

 

  

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