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VfB-Bilanz: Zufriedenheit - Gibt es 2009 eine Neuauflage?

LÜNEN-SÜD "Unsere erste Bilanz fällt gut aus", blickt Udo Wiemer, Vorsitzender der Fußballer des VfB 08 Lünen, auf das Jubiläums-Turnier seines Vereins zum 100-jährigen Bestehen zurück. "Das waren natürlich anstrengende zwölf Tage. Das war schon der Hammer", so der Vereinsboss weiter.

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Udo Wiemer, Vorsitzender der Fußballabteilung des VfB, zieht ein positives Fazit.

Die Altherren des BV Brambauer setzen sich zweimal nach Elfmeterschießen durch - im Halbfinale mit 3:1 gegen Wethmar und im Endspiel mit 5:3 gegen den Lüner SV. Lohn war der Turniersieg.

"Aber die Organisation hat seht gut geklappt. Die drei Dutzend Helfer aus Jugend, Senioren und Altherren haben alles gemeistert", lobt er sein Team.

Auch mit dem Zuschauerzuspruch - die endgültigen Zahlen liegen noch nicht vor - sind die Süder zufrieden. Zum Endspieltag am Sonntag kamen mindestens 150 Fans. Es könnte sogar sein, dass insgesamt die 1000-er Marke geknackt wurde.

Sportlich ging aus Sicht des Gastgeber die Prognose auf: Westfalenligist BV Brambauer 13/45 setzte sich wie erwartet durch.

Lob für den BV 05

Wiemer: "Aber der BV Lünen 05 hat dem BVB im Finale alles abverlangt. Hut ab vor dieser klasse Leistung", lobt er den A-Ligisten aus der Geist. Seinen VfB hätte der Vorsitzende zumindest gerne im Halbfinale gesehen. "Aber wir sind noch in der Vorbereitung, sind noch nicht so weit. Aber Turniere dienen ja auch der Vorbereitung."

Vom Auftritt des Landesligisten Lüner SV war der Gastgeber von der Dammwiese nicht überzeugt: "Da war nur das Spiel gegen den A-Ligisten FC Lünen 74 gut. Aber auch Bezirksligist SuS Derne hatte sich seinen Auftritt im Halbfinale leichter vorgestellt. Doch dieser ging bekanntlich gegen den BV Lünen daneben." Mit Gisbert Dankowski, dem Vorsitzenden des benachbarten und befreundeten SuS Derne, gab es schon am Rande des Turniers erste Abstimmungen.

Wiemer: "Wir planen, das Turnier auch im nächsten Jahr auszurichten. Jedoch nicht mehr in der Größe mit zwölf Mannschaften. Wir wollen auf acht Teams reduzieren. Wir sprechen uns dann im Vorfeld mit Derne ab, dass wir terminlich nicht mit deren Turnier ins Gehege kommen."

Besonders froh stimmt die Süder, dass bei den Spielen alles fair zuging: "Natürlich gab es Rote Karten. Aber keine wegen Undiszipliniertheit, Schiedsrichterbeleidigung, Treten oder Schlagens. Fair wie die Spiele waren auch die Zuschauer", so Wiemer, der sich hier bei dem Lüner Schiedsrichter Rainer Brummel bedankt, der in Eigenregie die Unparteiischen für alle Altherren-Begegnungen besorgte.

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