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Fußball: Bezirksliga

VfB und Wethmar im Derby – Die Vorschau

LÜNEN Abstiegsangst in Lünen-Süd, zarte Hoffnung in Wethmar: Die Vorzeichen der Kontrahenten vor dem Lüner Fußball-Bezirksliga-Derby zwischen dem VfB 08 und der Westfalia sind komplett verschieden. Der BV Brambauer-Lünen hat derweil die Chance, den Werner SC zu entthronen, will daran aber noch nicht denken.

VfB und Wethmar im Derby – Die Vorschau

Simon Weis (r.) hat seit dem Nordkirchen-Spiel Beckenprobleme. Kann der VfB-Verteidiger am Sonntag auflaufen, bekommt er es erneut mit Wethmars Top-Stürmer Tim Heptner zu tun.

Fußball, Bezirksliga 8 TuS Hannibal - BV Brambauer Sonntag, 15 Uhr, Kirchderner Str., Dortmund

Nur noch zwei Punkte Rückstand hat Fußball-Bezirksligist BV Brambauer auf Spitzenreiter Werner SC. In acht Tagen kommt es zum direkten Duell in der Glückauf-Arena. Für BVB-Trainer Thorsten Nitsche noch kein Thema: „Erst einmal müssen wir das Spiel am Sonntag beim TuS Hannibal abwarten“, sagt er.

Keeper Mike Piepenburg, Abwehrchef Ibrahim Berro, die Mittelfeldspieler Eduardo Ribeiro, Mohamed Camara und Frank Enoh sowie Stürmer Samir Zulfic: Individuell genügt der TuS Hannibal höchsten Bezirksliga-Ansprüchen. Der Mannschaft von Trainer Hamza Berro fehlt allerdings die Konstanz. Tabellenplatz sechs und bereits zwölf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Werne lassen auf eine weitere Saison im Mittelmaß schließen.

„Das war nach der Hinrunde klar“, sagt Hamza Berro. Sein Team lässt sich aber nicht hängen, ist nach der Winterpause noch ungeschlagen. „Wir wollen die maximale Ausbeute“, sagt Berro, der am Sonntag auf seinen Bruder Ibrahim (5. Gelbe Karte) verzichten muss. „Unsere einzige Baustelle“, so der Coach, der bei Brambauer defensive Schwächen ausgemacht hat: „Da sind sie anfällig.“

Nitsche sieht die Probleme des Gegners auf den Außenpositionen, hat aber Respekt vor der Hannibal-Offensive: „Im Pokal haben sie uns Probleme bereitet.“ Brambauer gewann vor zweieinhalb Wochen mit etwas Glück im Elfmeterschießen. Der Auftritt zuletzt gegen Overberge (3:1) stimmte Trainer Nitsche zufrieden: „Treten wir am Sonntag auch so auf, holen wir was.“ Nach Werne, das auf Kamen trifft, schaut Nitsche, dem Oliver Szewczyk fehlt, dabei nicht: „Da passiert nichts. Sie müssen Wiedergutmachung betreiben nach der Niederlage in Ascheberg.“

VfB Lünen – TuS Westfalia Wethmar  Sonntag, 15 Uhr, Karl-Kiehm-Weg, Lünen

In welcher Form befinden sich die Teams? Wethmar ist seit dem 25. September 2016 ungeschlagen. Die Auftritte zuletzt beim 1:1 gegen Kaiserau und beim 3:0 gegen Schlusslicht Husen waren allerdings durchwachsen. Der VfB verlor die wichtigen Duelle gegen Lüdinghausen (1:3) und Nordkirchen (0:1). Die Einstellung stimmte, unter der Woche fehlen Coach Steven Koch aber die Spieler beim Training: „Eine zweistellige Anzahl an Spielern hatten wir lange nicht“, sagt er.

Verbessert sich beim VfB die Personallage? Nein, ganz im Gegenteil. Zwar kehrt der entsperrte Enrico Christal zurück. Doch Andre Richter und Dennis Wagner drohen aufgrund von Leistenproblemen länger auszufallen. Philipp Scheuren versuchte es in Nordkirchen, erlitt aber einen Rückschlag. Ismail Yilmaz hat sich den Daumen gebrochen, Manuel Linz sich in den Urlaub verabschiedet. Simon Weis und Oliver Hilkenbach sind fraglich für Sonntag.

Und wie sieht es bei Wethmar aus? Etwas besser. So kehrt Stammkeeper Maik Müller zurück zwischen die Pfosten. Auch Rafael Felsberg kann auflaufen. Dennis Anderson ist allerdings beruflich verhindert, Robin Jaszmann weiter verletzt und Kai Schinck sah gegen Husen bereits seine 10. Gelbe Karte.

Glaubt der VfB fest an den Klassenerhalt? „Solange wir über dem Strich stehen, definitiv. Wir haben ja alles selbst in der Hand“, sagt Koch. „Als Daniel Skubich und ich das Amt im Winter 2015/16 übernommen haben, hatten wir ja sogar drei Punkte Rückstand.“ Aber: „Damals waren wir auch immer 16, 17 Mann beim Training.“

Schaut Wethmar noch Richtung Spitze? Sieben Punkte Rückstand hat der Tabellendritte auf Spitzenreiter Werner SC. „Man sieht, dass auch Werne Federn lässt“, sagt Trainer Rolf Nehling. „Wenn wir unsere Spiele gewinnen, werden wir am Ende gut dastehen.“

Worauf legen die Trainer am Sonntag Wert? „Der VfB steht mit dem Rücken zur Wand“, sagt Nehling. „Nach vorne sind sie richtig gut, das weiß man seit Jahren. Und sie haben mit Jörg Lemke einen überragenden Torwart.“ Wethmar sei zunächst darauf bedacht, defensiv stabil zu agieren. „Das ist mehr mein Spiel“, sagt Nehling. Koch hingegen sieht in Wethmar den klaren Favoriten dieser Begegnung. „Fußballerisch zählt Wethmar sicher zu den stärksten Teams der Liga“, sagt er. „Wir werden versuchen, möglichst lange mitzuhalten.“

Was verbindet die beiden Trainer? Steven Koch spielte als A-Junior beim SV Preußen in der Landesliga. Sein damaliger Coach: Rolf Nehling. „Aus dieser Zeit weiß ich, dass Wethmar am Sonntag bestens auf uns eingestellt sein wird“, sagt VfB-Trainer Koch.

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