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Handball

VfL-Damen spielen oben mit - die Ergebnisse

LÜNEN Mit dem dritten Sieg im vierten Spiel bleiben die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer als Tabellenvierter am verlustpunktfreien Spitzenduo dran. Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden mussten sich erneut geschlagen geben. Am Samstag gab es eine 27:31-Niederlage beim SV Westerholt. Alle überkreislichen Partien: hier in der Übersicht.

VfL-Damen spielen oben mit - die Ergebnisse

So jubelten die Handballerinnen des VfL Brambauer nach dem Sieg gegen Dortmunds Drittvertretung. Das Foto luden sie auf ihrem Facebook-Auftritt hoch.

Handball, Frauen-Verbandsliga 2 BV Borussia Dortmund III – VfL Brambauer 22:29 (11:13)

Es war, wie es VfL-Trainer Uli Richter erwartet hatte. Gegen eine Dortmunder Mannschaft mit routinierten Spielerinnen, die etliche Zweitliga-Spiele auf dem Buckel haben, warf der VfL am Ende seine Kondition und seine Schnelligkeit in die Waagschale und verließ verdient als klarer Sieger das Parkett.

Brambauer brauchte aber zunächst eine kleine Anlaufphase. Dortmund ging zunächst mit 4:1 in Führung. Sanja Lasshoff und Angelina Pötter, die am Ende 18 der insgesamt 29 Tore warfen, besorgten den zwischenzeitlichen Ausgleich. Im weiteren Spielverlauf blieb es knapp. Bis zum 11:11 setzte sich kein Team entscheidend ab. Erst kurz vor dem Pausenpfiff brachten Tore von Anna Juchems und Martha Rykowski eine Führung mit zwei Toren.

VfL dreht auf

Nach dem Seitenwechsel dreht Brambauer auf. Gestützt auf eine starke Abwehr und Torfrau Ricarda Sindermann, die zahlreiche Würfe parierte, fuhr der VfL immer wieder Tempogegenstöße und setzte sich nach dem Seitenwechsel beim 17:12 (35.) durch Michelle Holz erstmals mit fünf Toren ab.

Die Dortmunder konnten das Tempo des VfL nicht mehr mitgehen. In der Folgezeit hatte der VfL einen kleinen Lauf und setzte sich nach drei Treffern in Serie durch Pötter, Juchems und Lasshoff sogar auf 23:16 (42.) ab. Dank der Paraden von Sindermann und der starken Wurfausbeute von Pötter und Lasshoff hielt der VfL den Vorsprung. „Das war ein verdienter Sieg für uns“, war Coach Uli Richter zufrieden.  

TEAM UND TORE VfL: Sindermann/Trottenberg - Seidel, Mai-Lörsch, Rykowski 3, Holz 1, Sahage, Pötter 10, Neumann, Lasshoff 8, L. Karau 4, Juchems 3

Herren-Verbandsliga 2 SV Westerholt – SuS Oberaden 31:27 (13:14)

Für die „Cobras“ war das die zweite Niederlage im vierten Spiel. „Ich hätte mir den Saisonstart natürlich anders gewünscht. Mit 5:3-Punkten wäre ich zufriedener gewesen“, sagt Spielertrainer Alex Katsigiannis. In Westerholt verlief der Start ausgeglichen. Über 3:3 gelang es dem SuS, sich erstmals beim 6:4 eine Zwei-Tore-Führung herauszuspielen. Zum 6:4 traf der starke Pascal Stennei, der mit zehn Treffern erfolgreichster Schütze war. Oberaden versäumte es aber die Führung weiter auszubauen. „Wir haben es verpasst, uns entscheidend abzusetzen. Wir haben insgesamt zu viel liegen gelassen“, resümierte Katsigiannis.

Der Gastgeber lauerte auf Fehler und glich durch Simon Bracklow zum 6:6 aus. Oberaden lag zwar wieder mit zwei Toren vorne. Doch Westerholt verkürzte zur Pause erneut auf 13:14. Im zweiten Spielabschnitt schaffte Westerholt es die Partie zu drehen. Zwischenzeitlich führte das Team um Trainer Philipp Jacob mit zwei Toren. Beim 29:25 durch Stephan Prüfer (58.) war die Partie bereits entschieden. Am Ende waren die „Cobras“ zu passiv in der Deckung

„Insgesamt muss man sagen, dass Westerholt cleverer gespielt hat“, so Katsigiannis. Philipp Jacob, Trainer des SV Westerholt, kannte das Erfolgsrezept: „Ich glaube, dass die breite Bank das Spiel entschieden hat. Wir hatten ein paar Spieler mehr, die uns geholfen haben.“

TEAM UND TORE SuS: Massat/Klepping/Makus – Hajduk 2, Noe 1, Herold 3, Fehring 2, Katsigiannis, P. Stennei 10/5, Pohl 7, Braach, Mork 1, B. Stennei 1

Frauen-Landesliga 3 Lüner SV – FC Schalke 29:20 (14:9)

Der Tabellenletzte FC Schalke 04 war für die Sieben von Marcel Mai gestern Abend kaum ein richtiger Maßstab. Zwar kamen die Lünerinnen zu Beginn nicht gut in die Partie (3:3), aber spätestens nach dem 8:6 (20.) durch Mandy Schwinger zeigten die Gastgeber, dass sie das Spiel beherrschen würden. Bis zur Pause setzten sich die Lünerinnen auf fünf Tore ab.

Michelle Schröder traf drei Mal hintereinander per Siebenmeter, sodass es mit 14:9 in die Kabine ging. Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Die Hausherrinnen standen in der Abwehr gut, fingen viele Bälle ab und kamen durch schnell vorgetragene Gegenstöße zum Torerfolg.

Einen kleinen Hänger leistete sich der LSV beim Stand von 18:16, zog dann aber wieder bis 26:18 davon. Am Ende zeugen 20 Gegentreffer von einer guten Abwehrleistung. „Auch bei 29 geworfenen Toren gibt es nicht viel zu meckern“, war LSV-Trainer Marcel Mai zufrieden.

TEAM UND TORE LSV: Klostermeier/Fetting - Schröder 11, Lieneke 1, Hülsewede 2, Köppen, Püschel, Lohölter 1, Schmidt, Krause 1, Hangebrauck 3, Schmidt 6, Schwinger 3, Dressler 1 

Bezirksliga Hellweg TV Beckum – SuS Oberaden II 32:28 (11:10)

Oberaden fand in der harzfreien Halle gut in die Partie, stand in der Abwehr sicher und hatte den groß gewachsenen Rückraumspieler des TVB gut im Griff. Auch die Torleute Stefan Caspari, der aushalf, und Marco Knoop aus der Dritten, der drei Siebenmeter hielt, waren ein großer Rückhalt. Oberaden hielt das Spiel lange ausgeglichen. Zwei Sekunden vor dem Pausenpfiff warf Beckum die Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel war der SuS Oberaden gut im Spiel, bis sich Beckum mit zwei Toren absetzte. Dann sah SuS-Trainer Björn Grüter die entscheidende Szene des Spiels. Sebastian Jaszmann kassiert eine Zweiminuten-Strafe und meckerte anschließend. „Das bedeutete vier Minuten Unterzahl“, so Grüter, der sah, wie Beckum danach fünf Tore in Folge warf und wegzog.

TEAM UND TORE SuS: Caspari/Knoop - Wegelin 3, Stratmann 1, Grosser, Rodefeld, Jaszmann 1, Krock 7, Titz 3/3, H. Schuchtmann 10, Gonschewski 2/1, Wagner

VfL Brambauer – Soester TV II 25:36 (12:17)

Mit 4:4-Punkten steht Brambauer im Mittelfeld der Tabelle. Grund für diese Niederlage war die verschlafene erste Halbzeit, in der der VfL im Angriff nur zwölf Tore erzielte und in der Abwehr viel zu passiv agierte. 17 Gegentore in einer Halbzeit sind eindeutig zu viele. „Insgesamt war das einfach nicht unser Spiel. Wir sind nicht als Mannschaft aufgetreten. Wir hätten noch stundenlang spielen können und trotzdem verloren. Die Niederlage geht völlig in Ordnung“, sagte Trainer Nadim Karsifi .

„Wir sind letzte Saison aber ähnlich schwach gestartet. Wir dürfen uns jetzt bloß keinen Druck machen. Wir müssen wieder als Team agieren. Dann wird es besser laufen.“ Für den VfL geht es am Samstag, 8. Oktober, im Pokal weiter. Das Saisonspiel gegen den TV Werne wird voraussichtlich vorverlegt. „Ingo Nagel hatte angefragt. Wir werden wohl schon am 18. Oktober spielen“, so Karsifi.

TEAM UND TORE VfL: Welski – M. Greinert, Richter 4, Benden 3, Lüke 4, L. Langmann, Baggemann 4, Varhotov 1, Eder 3, Gärtner, P. Langmann 2, Freitag 4, Pape

Bezirksliga Hellweg TV Werne – Lüner SV 29:30 (19:14)

In der harzfreien Lindertsporthalle kamen die Lüner zunächst gut in die Partie. Nils Grammon, der in der Anfangsphase drei Mal traf, brachte Lünen mit 4:2 in Führung. Es sollte für lange Zeit die letzte Führung für den LSV sein. Konstant drei Tore betrug der Werne Vorsprung bis zum 13:10. Nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Robin Stroscher war Werne plötzlich auf 17:13 enteilt. Den Vorsprung konnten die Werner aber nicht halten.

Nach jeweils zwei Toren von Falk Seeger und Till Wildemann war die Partie beim Stand von 20:19 wieder auf Augenhöhe. Kai Maurer erzielte erstmals wieder die Führung für den LSV (27:28, 50.), die bis zum Schluss Bestand hatte. Als Wildemann kurz vor Ende der Partie zum 28:30 traf, war die Partie gelaufen. „Nach der Pause haben wir eine bessere Abwehrarbeit gezeigt“, sagte Lünens Trainer Christian Neve. „Vorne haben wir die einfachen Sachen gemacht. Respekt an die Mannschaft, dass sie so zurückgekommen ist.“

TEAM UND TORE LSV: Hangebrock/Bauer - Flessenkämper 1, Dornseifer 2, Grammon 4, Seeger 5, Schünemann 3, Stroscher 1, Wildemann 4, Maurer 5, Höfler, Miehle 5

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