Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Vom Quintett zum Sextett

LÜNEN Das Terrence Ngassa-Quintett erhielt beim Konzert im Jazz-Club Unterstützung von Tenorsaxophonist Francois Deribeuapierre und spielte so als Sextett auf.

Vom Quintett zum Sextett

Trompeter Terrence Ngassa sorgte für afrikanische Momente im Jazzclub.

„Ich habe ihm gesagt, komm einfach mit und spiel mit uns im Jazzclub Lünen“. Das ließ sich Deribeuapierre nicht zweimal sagen und schon wurde aus dem Terrence Ngassa Quintett ein Sextett. Das Zitat von Ngassa macht deutlich, dass es den Musikern um den Trompeter aus Kamerun in erster Linie um den Spaß an ihrer Musik geht. Und genau das brachten die international besetzte Band beim Take-Five-Konzert am Freitag im Club im Stadthotel auch rüber.

Spaß und Virtuosität

Laia Genc (Piano, Deutschland), Francois Deribeuapierre (Tenorsax, Schweiz), Maxim Begun (Altsax, Ukraine), Daniel Speer (Bass, Deutschland), Mirek Pyschny (Drums, Polen) und Terrence Ngassa (Trompete, Kamerun) lehrten die rund 100 Zuhörer, dass Spaß und Virtuosität keine Gegensätze sind. Sie lehrten die Fans, dass es nicht immer ein 4/4tel-Takt sein muss, um sich einzuschwingen und mitzuwippen.

Abgang erst nach drei Zugaben 

Die Zuschauer ließen sich drauf ein und die Band erst nach drei Zugaben von der Bühne. „Drei Zugaben haben wir auch noch nicht gespielt“, freute sich Terrence Ngassa über die Reaktion auf seinen Afro-Ethno-Jazz-Funk. Ist der Hansesaal voll, wie am Mittwoch bei Klaus Doldinger und Passport, springt der Funke über. Die Hellweg Allstars und Silvia Droste hatten da am Samstag mehr zu kämpfen. Was nicht daran lag, dass sie schlecht gespielt hätten. Ganz im Gegenteil. Technisch auf hohem Niveau spielten sie Titel von Duke Ellington, die Pianist Berthold Matschat mit Pfiff und mancher Überraschung für das Oktettt arrangiert hatte.

Balladen brauchen Nähe

Diese Musik, vor allem die Balladen, braucht Nähe, braucht eine gewisse Intimität zwischen Musikern und Publikum, um die Intensität der Musik zu spüren. Und diese Nähe ist im Hansesaal nur sehr schwer herzustellen. Dies gelingt am ehesten, wenn man ganz vorne direkt am Bühnenrand sitzt und so zusagen „das Weiße im Auge der Musiker“ sehen kann. Nähe und Distanz sind zwei Begriff, die der ABC Bigband um Uli Bär fremd sind. „Mittendrin statt nur davor“ ist ihr Motto und so binden sie das Publikum, allen voran Kinder und Jugendliche, ein und nehmen sie mit auf eine ebenso spannende wie lustige Reise durch den Jazz und seine Instrumente. 

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Elfjähriges Mädchen in Horstmar verletzt

Polizei ermittelt Verdächtigen nach Unfall

LÜNEN „Ruf Deine Mutter an“. Diesen zynischen Rat soll ein Autofahrer nach einem Unfall einem verletzten Mädchen gegeben haben. Die Polizei hat den mutmaßlichen Fahrer schnell ermitteln können.mehr...

Genehmigung ist Thema vor dem Bundesverwaltungsgericht

Verhandlung über Trianel noch in diesem Jahr

Lünen Eigentlich ist das Trianel-Kohlekraftwerk 2018 in sein fünftes Betriebsjahr gestartet – und das sogar ziemlich gut. Doch ob das Kraftwerk überhaupt ans Netz gehen durfte, ist noch nicht endgültig entschieden.mehr...

Marktschreier beim Brami-Fest in Lünen-Brambauer

Wurst-Achim brüllt am lautesten

Lünen Die Marktschreier-Gilde kommt vom 4. bis 6. Mai auf den Marktplatz an der Yorckstraße und lässt neben derben Sprüchen auch manche gefüllte Tüte ins Publikum fliegen. So lautstark feiern die Bramis ihren 40. Geburtstag. Am 6. Mai ist außerdem Frühlingsfest mit verkaufsoffenem Sonntag. mehr...

Wir sind Lünen - Folge 56

60 Jahre Heinrich-Bußmann-Schule

LÜNEN Die Heinrich-Bußmann-Schule wird in diesem Jahr 60 Jahre alt. Was das Besondere dieser Hauptschule in Lünen ist, erzählen Menschen, die der Einrichtung an der Bebelstraße eng verbunden sind, in der Folge 56 unserer Audio-Slide-Show „Wir sind Lünen“.mehr...

Polizei nennt Ursache für den Tiefgaragenbrand in Lünen

Unbekannte zündeten Kühlschrank an

Lünen Der Tiefgaragenbrand, der am Samstag zu einem Großeinsatz in Lünen geführt hatte, ist laut Polizei vorsätzlich gelegt worden. Auch Autos wurden in Mitleidenschaft gezogen – allerdings nicht durch die Flammen.mehr...