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Lüner SV

Was macht der Meister in Brackel?

LÜNEN Die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga und die Rückkehr nach zwei Jahren in die Landesliga - das hat der Lüner SV unter Dach und Fach. Folgt jetzt zum Saisonausklang in den letzten drei Spielen das muntere Punkteverteilen?

Was macht der Meister in Brackel?

Der Lüner SV, hier mit Mario Lindner, verlor 0:3 gegen die ÖSG Viktoria.

In Erinnerung ist noch das 0:3 vom 27. Mai gegen Körne, der ersten Heimschlappe seit Oktober 2010. „Wir hatten da genug Chancen. Aber ich bleibe bei meiner Einstellung. Es werden die spielen, sie sonst eher erst in der zweiten Reihe stehen“, sieht es Trainer Christian Hampel. Da kann also eine dritte Saisonpleite nicht so ganz ausgeschlossen werden, zumal Hampel noch ein beachtliches Argument auf den Platz wirft: „Es wird ein interessantes Spiel, in dem Brackel beweisen will, das es zu unrecht zehn Punkte hinter uns steht. Wir werden uns aber nicht verstecken.“  

Nicht dabei sind zwei verletzte Spieler: Torwart Sven Nieder und Kim Sehrbrock. Nieder wird wohl aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied nehmen. Bei Sehrbrock hängt ein Bleiben auch von einem Studiumplatz ab. Die Entscheidung soll in diesem Monat fallen. Fatih Bas, der den LSV verlässt, ist krank.  Unbeeindruckt ist Hampel vom Weggang von Torjäger Samir Zulfic (Brambauer?) und Mario Lindner (Oberaden?). „Die haben zwar sehr viele Tore geschossen, aber die Mannschaft hat insgesamt einen guten Job als Vorbereiter gemacht. Wir werden wieder gut aufgestellt sein.“  

Für das letzte Heimspiel stimmte der SV Südkirchen unter dem ehemaligen LSVer Holger Gehrmann als Trainer einer Verlegung auf Samstag, 9. Juni, zu. Der LSV will anschließend seine Meisterschaft feiern.  Sollten die Südkirchener aber noch bis dahin eine Chance auf Klassenerhalt haben, muss Sonntag gespielt werden. Gegenüber anderen Überlegungen ist in Südkirchen noch offen, ob der Verein auch in der neuen Saison mit Gehrmann als Trainer weitermacht.

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