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Wasserball: Hurra, der erste Sieg ist da!

BRAMBAUER Aufsteiger SV Brambauer bejubelt den ersten Sieg in der Eliteliga! Damit nimmt das Team schon jetzt drei Punkte aus der Vorrunde mit. Der ASC Brandenburg unterlag den SVB-Männern mit 9:11. Auch wenn die Gäste sich im letzten Viertel noch mal schwer gegen die Niederlage stemmten. Die Heimmannschaft rettete den Vorsprung über die Zeit.

Wasserball: Hurra, der erste Sieg ist da!

Der unbändige Einsatzwille, den Marc Mennes (r.) hier an den Tag legt, verhalf Brambauer zu seinem ersten Bundesligasieg.

Deutsche Wasserball-Liga

SV Brambauer - ASC Brandenburg 11:9 (2:0, 3:2, 4:3, 2:4) - Unabhängig vom letzten Vorrundenspiel in Würzburg brachte dieser Sieg dem Team um Trainer Norbert Siemund für die nächste Runde zweimal Heimrecht ein: gegen Krefeld, das Brambauer schon im Pokal ausschaltete, und gegen Hildesheim - die Schlusslichter der Vorrunden 3 und 4.

Siemund: "Wir können zuhause punkten. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen." Eichhörnchen wären beim "Heimspiel" im Kamener Wasser am Samstag bestimmt ersoffen. Brambauers Spieler um den vorbildlichen Kapitän Dennis Adler zeigten da eher Aligator-Qualitäten. Trainer-Sohn Patrick eröffnete nach vier Minuten den Torreigen. Marc Mennes, Pechvogel des Spiels, traf die Latte, Adler versenkte zum 2:0.

Die Brandenburger, bei ihrem 13:6 im Hinspiel von den Schiedsrichtern nach Siemunds Ansicht zum Sieg gepfiffen, müssen sich wie von Wassergeistern umgeben gefühlt haben. 23 Sekunden waren in Durchgang zwei gespielt, da hatte Youngster Christian Theis schon auf 3:0 erhöht.

Ein Konter brachte den Ostdeutschen den ersten Treffer. Adler, selbst gefoult, stellte per Fünfmeter den alten Abstand wieder her. Brandenburg kam im dritten Viertel auf 3:5 heran. Adler, Siemund, Daniel Mennes und Roman Reek schossen aber ein beruhigendes 9:5 vor dem letzten Abschnitt heraus.

11:7 drei Minuten vor Schluss - doch dann wackelt der SVB

Dieser hatte es noch mal in sich. Zwischen Latten- und Pfostenschüssen auf beiden Seiten sorgten Theis aus dem Gewühl und Siemund nach schönem Zuspiel von Jan Biermann drei Minuten vor dem Abpfiff für das 11:7.

Doch dann folgten zwei wackelige Minuten. Als Marc Mennes unbedrängt als letzter Mann die Kugel verlor, nutzten die Gäste dies zum 9:11. Doch die letzten 77 Sekunden reichten den Brandenburgern nicht mehr zur Wende.

SVB: Stefan Janyga/Andre Räker - Markus Wenge, Bernd Plohmann, Marc Mennes, Christian Theis 2, Dennis Adler 3, Roman Reek 1, Daniel Mennes 1, Patrick Siemund 4, Jan Biermann, Alexandru ArseneTrainer: Norbert Siemund

  

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