Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Sechs Bewohner kamen ins Krankenhaus

Kellerbrand in Mehrfamilienhaus in Lünen-Alstedde

Am Fenster machten Mieter auf sich aufmerksam, als die Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen zu einem Kellerbrand nach Lünen-Alstedde gerufen wurde. Die Bewohner konnten durch das verqualmte Gebäude allein nicht ins Freie.

Lünen

von Magdalene Quiring-Lategahn

, 25.03.2018
Sechs Bewohner kamen ins Krankenhaus

Rußgeschwärzte Fenster und ein mit Holz gesicherter Eingang zeugen von dem Brand in der Straße An der Vogelscher. © Foto: Magdalene Quiring-Lategahn

Sechs Hausbewohner, darunter ein 14-Jähriger, sind nach dem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus An der Vogelscher mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Als die Feuerwehr um 4.24 Uhr zum Einsatzort kam, machten sich Mieter am Fenster bemerkbar. Sie konnten aufgrund der Rauchentwicklung in Teilen der Wohnung und des Treppenhauses nicht allein ins Freie.

Brand nicht bemerkt

Ein Bewohner hatte den Brand noch gar nicht bemerkt. Um ihn zu retten, musste die Wohnungstür aufgebrochen werden, teilte die Feuerwehr auf Anfrage mit. Mit Fluchthauben, die integrierte Atemfilter haben, brachten die Einsatzkräfte fünf Mieter in Sicherheit. Eine Person im ersten Obergeschoss musste mit der Drehleiter gerettet werden, weil der Fluchtweg durch Rauch abgeschnitten war.

Haus ist unbewohnbar

Das Haus ist nach dem Brand unbewohnbar. Die Polizei ermittelt die Ursache. Dazu ist der Brandort beschlagnahmt worden. Über die Schadenshöhe ist zurzeit nichts bekannt.

Neben der Berufsfeuerwehr und den Löschzügen Lünen-Mitte und Nordlünen-Alstedde waren der Leitende Notarzt des Kreises Unna und der Rettungsdienst vor Ort. Die Feuerwehr unter Einsatzleitung von Torsten Rudel hat in dem verwinkelten Keller die Flammen bekämpft. Dabei konnte auch ein Treppenabgang von der Rückseite genutzt werden. Die Einsatzkräfte brachten Brandgut ins Freie. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet.

Anzeige