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Lüner SV braucht Mut und Aggressivität

Fußball: Westfalenliga 2

Westfalenligist Lüner SV will den zweiten Sieg in Serie feiern. Gegen das Fragezeichen der Liga könnte der Rasen eine wichtige Rolle spielen.

Lünen

von Timo Janisch

, 13.04.2018
Lüner SV braucht Mut und Aggressivität

Der LSV um Kapitän Lukas Ziegelmeir (r.) will sich für die 0:3-Hinspielniederlage revanchieren. Foto: Ophaus (A)

Die Westfalenliga-Fußballer des Lüner SV empfangen am Sonntag Concordia Wiemelhausen (15. April, 18 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen). Nach dem Sieg in Olpe (3:1) will der LSV gegen den Tabellenfünften nachlegen.

Was für einen Gegner er erwartet, kann LSV-Coach Mario Plechaty nicht sagen: „Das ist ganz schwierig.“ Wiemelhausen sammelte in der Hinrunde 30 Zähler, rangierte auf Platz drei. Seitdem haben die Bochumer nur sieben weitere Punkte geholt und sind mittlerweile auf Rang fünf abgerutscht. „Sie hatten Personalsorgen und haben eine junge Mannschaft“, vermutet Plechaty als mögliche Gründe für den Abwärtstrend der Gäste.

Er dagegen fordert von seinem Team eine selbstbewusste Leistung. „Wir spielen zuhause und versuchen nachzulegen. Dementsprechend müssen wir auch auftreten“, sagt Plechaty. Er will Wiemelhausen das Spiel des LSV aufzwingen: „Es ist wichtig, dass wir mutig und aggressiv sind. Wir dürfen uns nicht verstecken.“ Ein Schlüssel auf dem Weg zum zehnten Saisonsieg könnte dabei die Spieloberfläche sein. „Wiemelhausen ist eine Kunstrasenmannschaft“, so Plechaty. Am Sonntag stehen sich beide Mannschaft auf dem Lüner Naturrasen gegenüber.

Die Rot-Weißen wollen nach dem 3:1 gegen Olpe den nächsten Dreier folgen lassen, um sich weiter aus der Abstiegszone zu entfernen. Aktuell hat Lünen fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. „Wir haben einen Riesenschritt gemacht. Das war sehr wichtig und gibt Selbstvertrauen“, sagt Plechty. Er weiß um die Heimstärke seiner Mannschaft, will darauf aufbauen. „Zuhause habe ich noch kein richtig schwaches Spiel von uns gesehen“. Dabei kann Plechaty auf fast alle Akteure zählen. Neben den Langzeitverletzten Daniel Mikuljanac und Aboubakar Fofana wird nur Ali Bozlar (Handgelenksverletzung) fehlen. Auch Louis Osmani steht nach Oberschenkelverhärtung wieder zur Verfügung.

„Ich schätze Lünen sehr spielstark ein. Sie haben individuell starke Leute im Kader, ich habe großen Respekt“, sagt Wiemelshausens Trainer Jürgen Heipertz. Beide bisherigen Auswärtsspiele verlor die Concordia in Lünen. Auch in diesem Jahr sind die Vorzeichen schlecht. Wiemelhausen fehlen mit Kevin Pflanz, Leonard Winkel und Christopher Schmidt einige Leistungsträger. Am Sonntag stehen stattdessen zwei A-Jugendliche im Kader.

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