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Fußball

Westfalia Wethmar erwartet keinen Selbstläufer

Lünen. Für den TuS Westfalia Wethmar geht der Abstiegskampf in der Fußball-Bezirksliga in die nächste Runde. Am Sonntag empfängt die Westfalia den TSC Hamm.

Westfalia Wethmar erwartet keinen Selbstläufer

Die Westfalia um Robin Coerdt (r.) muss im Abstiegskampf weiter dringend punkten. Foto: Foto: Günther Goldstein

Bezirksliga 8

Westfalia Wethmar - TSC Hamm

Hamm ist Schlusslicht der Liga, hat nur elf Zähler auf dem Konto. Zuletzt gewann der Türkische Sportclub aber gegen den FC Nordkirchen aus dem oberen Mittelfeld. „Die werden sich im Winter personell bestimmt verändert haben“, vermutet Wethmars Trainer Rolf Nehling. Generell unterschätzt er Hamm nicht, das sieben Punkte hinter Wethmar und dem rettenden Ufer liegt. „Das wird kein Selbstläufer“, so Nehling, der kürzlich für den zurückgetretenen Ex-Trainer Simon Erling übernommen hatte. Hamm sei technisch sehr visiert und gut mit dem Ball am Fuß. Schwächen offenbare der TSC laut Nehling dafür im Defensivbereich. „Da sind sie instabil. Ich hoffe, dass wir sie dort knacken können“, so Nehling. Mit 54 Gegentoren hat Hamm die wackeligste Abwehr der gesamten Bezirksliga.

Wieder Spaß kriegen

Aber auch der Blick auf sich selbst lässt wieder Zuversicht zu beim TWW. Nehling sagt: „Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft wieder Spaß kriegt.“ Die Stimmung innerhalb des Teams sei gut, zudem habe die Westfalia eine sehr starke Trainingswoche hinter sich. „Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen“, fordert Nehling, der bei seinem Debüt vor Wochenfrist beim FC Roj gewann (2:0). „Ich erwarte eine heiße Partie. Beide Mannschaften haben Blut geleckt“, so TSC-Trainer Erdal Akyüz.

Trainer Nehling will ob der Siege der Konkurrenz im Kampf gegen den Abstieg keinen gestiegenen Druck verspüren. Auch in puncto Personal kann Wethmar keine großen negativen Meldungen machen. So müssen die Grün-Weißen nur auf Till Kowalski verzichten, der weiter gesperrt fehlt. Entsperrt und wieder mit von der Partie ist dagegen Christian Wantoch von Rekowski.


Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Wehrenboldstraße, Lünen

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