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Westfalia Wethmar wird Favoritenrolle gerecht

Fußball: Feldstadtmeisterschaften

Wethmars C-Jugend zieht nach einem Sieg gegen Brambauer ins Finale ein. Den Gegner ermittelten der SV Preußen und der Lüner SV im zweiten Halbfinale.

Wethmar

21.06.2018
Westfalia Wethmar wird Favoritenrolle gerecht

Hart umkämpfte Duelle gab es im Halbfinale des C-Jugendturniers zwischen Westfalia Wethmar (in weiß) und dem BV Brambauer. © Günther Goldstein

Die C-Junioren des TuS Westfalia Wethmar stehen nach einem 3:1 am Donnerstag auf heimischem Platz gegen B-Ligist BV Brambauer im Finale der Lüner Fußball-Feldstadtmeisterschaften.

Der Bezirksligist startete gut in die Partie. Eine Ecke von Jan Richter köpfte Ben Kautz an den Pfosten (4.). Auf der Gegenseite probierte es Aslan Miho erstmals (7.). In der Folge befand sich der Ball meistens in Reihen der Wethmarer, die einen Angriff nach dem nächsten starteten – ohne dabei wirklich zwingend zu werden.

Jäger lässt Pichotta keine Chance

In Führung ging die Westfalia nach 23 Minuten dann aber doch: Lukas Joshua Knoke setzte sich auf links durch und fand in der Mitte Jason Jäger. Der nahm den Ball aus etwas mehr als fünf Metern direkt und ließ BV-Keeper Jan Pichotta keine Abwehrchance. Wenig später erhöhte der TWW auf 2:0. Pichotta konnte einen Schuss von Richter nicht endgültig entschärfen, Kilian Grohs beförderte den Abpraller in die Maschen (30.).

Nach dem Seitenwechsel hatte für Brambauer Domenik Kosner die bis dato beste Gelegenheit. Er setzte sich alleine gegen die Wethmarer Defensive durch, verzog dann aber (38.). Einige Minuten später hatte der BV Pech, als Kosner kein Kapital aus einem Patzer von Richter schlagen konnte. Die Hausherren wackelten in der zweiten Halbzeit etwas, auch weil Brambauer stärker wurde.

Das Tor fiel aber für die Grün-Weißen. Flanke vom starken Richter, Kapitän Pascal Schmidt erwischte den Ball mit dem Hinterkopf – 3:0 (59.). Kurz darauf hätten Knoke und Grohs noch erhöhen können. Stattdessen gelang den Gästen noch der verdiente Ehrentreffer. Maurice Tellermann zog aus rund 20 Metern ab – der platzierte Schuss schlug in der unteren rechten Ecke ein (66.).

Zufriedene Trainer

Brambauers Trainer Ralf Pichotta war trotzdem nicht unzufrieden, war Wethmar als Bezirksligist für ihn doch der klare Favorit. „Alles ist gut. In der zweiten Halbzeit wurden meine Vorgaben umgesetzt“, so Pichotta. Westfalia Wethmars Trainer Niklas Rath war zufrieden: „Es war ordentlich von uns, aber wir hätten es offensiv deutlich zielstrebiger ausspielen können.“

Im Duell zwischen C-Ligist SV Preußen und A-Liga-Absteiger Lünen war zuvor kein Favorit auszumachen. Letztlich waren es die Horstmarer, die schnell die Spielkontrolle übernahmen. Chancen gab es aber sofort auf beiden Seiten. Für den SVP scheiterte Kahraman Ayhan, der eine starke Leistung bot, nach fünf Minuten per Kopf. Auf der Gegenseite suchte Lünens Mohamed Azarzar Acha erstmals den Abschluss (6.).

Tolles Solo von Klenner

Kurz darauf gingen die technisch überlegenen Preußen in Führung (7.). Nach einem tollen Solo legte Maximilian Klenner quer, Cedric Wienecke hatte in der Mitte keine Probleme – 0:1. Insgesamt tat sich der LSV schwer, in die Zweikämpfe zu finden. Preußen ließ die Rot-Weißen häufig alt aussehen.

Das 0:2 fiel durch einen Standard. Nick Quast probierte einen Freistoß aus rund 30 Metern direkt, LSV-Keeper Murat Kaan Cetin machte keine gute Figur und musste den Ball aus den eigenen Maschen fischen (19.). Klenner hätte für Preußen sogar das dritte Tor nachlegen können, verzog aber (26.). Für Lünen traf der auffällige Azarzar den Pfosten (28.).

Nach dem Seitenwechsel fand Lünen in die Zweikämpfe und gewann allmählich die Hoheit im Mittelfeld. „Durch die Umstellung auf Dreierkette haben wir viel mehr Spielanteile im Mittelfeld gewinnen können, haben dann aber unsere Chancen nicht nutzen können“, sagte LSV-Coach Sebastian Burmann.

Ayhan verpasst Entscheidung

Auf der Gegenseite verpasste Ayhan per Kopf völlig frei die endgültige Entscheidung. Zuvor hatten sich die Preußen, die im Umschaltspiel sehr viel Platz hatten, durch ihre Verspieltheit oder Abseitspositionen das Leben selbst schwer gemacht. Das 0:3 besorgte schließlich Klenner – und wie. Von der Mittellinie nahm er Maß.

Vielleicht auch ein wenig vom Wind getragen schlug der Ball im LSV-Tor ein, Keeper Cetin war nur noch mit den Fingerspitzen dran. Für seine Farben erzielte Mert Firat noch das 1:3. Er staubte einen langen Freistoß ab.

„In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt. Später wurden wir durch die Wechsel dann etwas schwächer“, sagte SVP-Coach Domenic Klenner.

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