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Fußball: Bezirksliga

Wethmar holt spektakulären Sieg in Kamen

WETHMAR Die Fußball-Bezirksliga-Mannschaft von TuS Westfalia Wethmar hat am Sonntag in einem spektakulären Spiel einen 4:3-Sieg eingefahren.

Wethmar holt spektakulären Sieg in Kamen

Tim Holz erkämpfte mit seiner Mannschaft in Unterzahl einen 4:3-Sieg gegen den VfL Kamen. Foto: Foto: Goldstein

Bezirksliga 8

VfL Kamen - TuS Westfalia Wethmar 3:4 (2:3)

Ein verrücktes Spiel lieferten sich der TuS Westfalia Wethmar und der VfL Kamen. Bis zur Schlussphase zitterten die Zuschauer. Nach nicht einmal neun Spielminuten erzielten die Gäste den ersten Treffer der Partie. Nach einer Flanke versuchte es Bastian Zurstraßen mit einem Fallrückzieher, scheiterte aber an dem Fuß von TuS-Keeper Maik Müller.

Der Abpraller landete bei Mario Lindner, der den Ball in den Winkel setzte. Doch die Gastgeber ließen sich von diesem Treffer nicht einschüchtern. Im Gegenteil. Fünf Minuten später brachte Rafael Felsberg eine Flanke genau auf den Kopf von Tim Heptner, der zum Ausgleich köpfte (14.).

Viele Offensivaktionen

Das Spiel bot für die Zuschauer sehr viele Offensivaktionen. Nach einer Ecke rette Felsberg einen Schuss von Nico Priemer auf der Linie, den Nachschuss von Zurstraßen parierte Müller stark (17.).

Auf der Gegenseite brachte ein Freistoß von Patrick Schöpf, der von Mike Rothe unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wurde, die Führung für die Westfalia (25.). Nur zwei Minuten später erzielte Schöpf mit einem Kunstschuss das 3:1 (27.). Doch die Führung brachte keine Ruhe in das Spiel.

Gelb-Rote Karte nach nur 32 Minuten

Schöpf flog nach zwei Foulspielen mit der Ampelkarte vom Platz (32.). Kurz vor dem Seitenwechsel erzielten die Gäste den Anschlusstreffer. Nach einem Steilpass legte Niklas Milk den Ball quer zu Andreas Rumpf, der das Spielgerät im Tor unterbrachte (40.). Kamen kam mit viel Druck aus der Kabine. Rumpf versuchte es mit einem Lupfer aus 18 Metern, der Ball flog jedoch an die Latte (52.).

Zwei Minuten später traf Tuna Kayabasi nur den Pfosten (54.). In der nächsten Aktion war Kayabasi dann erfolgreich. Er traf aus knapp 20 Metern das Tor, jedoch war der Ball abgefälscht, sodass Müller keine Chance hatte, den Schuss zu parieren. Kurz danach setzte Nico Stork einen Freistoß aus knapp 18 Metern an den Pfosten (63.). Nach einem Steilpass von Till Kowalski auf Felsberg wurde dieser von VfL-Keeper Janis Braml von den Füßen geholt. Stork vergab den Elfmeter jedoch.

Erlösender Treffer zum 4:3

Der erlösende Treffer für alle Wethmarer Anhänger fiel in der 78. Minute. Eine Flanke von Kowalski versuchte Braml mit einer Faust zu klären. Paul Mantei erwischte den Ball mit dem Rücken und brachte die 4:3-Führung. Nach dem Abpfiff war die Freude sehr groß.

„Bis zum Platzverweis hatten wir das Spiel total im Griff. Beim 3:3 hatte ich gedacht, dass das Spiel kippt. Aber wir haben aufgrund unseres Kampfes einen verdienten Sieg eingefahren“, sagte TuS-Trainer Simon Erling. Sein Gegenüber Sascha Siegner war mit der Chancenverwertung nicht zufrieden: „Das Spiel kann auch 10:4 für uns ausgehen. Wir haben uns zwei Tore selber reingehauen.“

TWW: Müller – Hillmeister, Holz, Anderson (66. Wantoch von Rekowski), P. Harder, Kowalski (90. Osterholz), Schöpf, Mantei, Felsberg, Heptner (90. Nagel), Stork

VfL: Braml – Hülsmann, Lindner, M. Priemer, Milk, Rothe, Rumpf, Potthoff, N. Priemer, Zurstraßen, Kayabasi
Tore: 0:1 Lindner (9.), 1:1 Heptner (14.), 2:1 Rothe (24./Eigentor), 3:1 Schöpf (26.), 3:2 Rumpf (40.), 3:3 Kayabasi (60.), 4:3 Mantei (78.)

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot gegen Patrick Schöpf (TWW) wegen wiederholten Foulspiels, Nico Stork verschießt Foulelfmeter (72.)

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