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Die Ergebnisse der Bezirksliga in Lünen

Wethmar schießt sich den Frust von der Seele

Wethmar/Brambauer Die Kicker des TuS Westfalia Wethmar haben am Montag die passende Antwort auf die 0:6-Schlappe gegen Brambauer gegeben. Mit 7:1 schlug der TWW RW Unna. Das Spiel hätte aber auch anders ausgehen können. Der BV Brambauer geriet beim TuS Hannibal zwei Mal in Rückstand und holte dennoch verdient einen Punkt.

Wethmar schießt sich den Frust von der Seele

Westfalia-Stürmer Tim Heptner (r.) hatte mit seinem Viererpack entscheidenden Anteil am Sieg des TWW. Foto: Goldstein

Westfalia Wethmar – RW Unna 7:1 (2:0)

Ganz so deutlich wie es das Ergebnis widerspiegelt, war die Angelegenheit zwischen den beiden Fußball-Bezirksligisten TuS Westfalia Wethmar und RW Unna am Ostermontag nicht. Zwar siegte der TWW am Ende mit 7:1, hatte zwischendurch aber auch eine Phase, in der er große Probleme mit den Gästen hatte.

Von Beginn zeigten die Hausherren jedoch eine komplett andere Körpersprache als noch vor gut einer Woche beim Derby in Brambauer. Die Wethmarer überzeugten zwar nicht spielerisch, punkteten dafür aber mit Kampfbereitschaft und Laufarbeit. Den besseren Start erwischten trotzdem die Gäste, die aus ihrer leichten Überlegenheit jedoch kein Kapital schlugen. Die beste RWU-Chance durch Björn Scharfe kratzte Gianluca Kösling von der Linie (15.).

In Führung ging die Westfalia durch einen Strafstoß. Nach einer knappen halben Stunde Spielzeit kam Bastian Pöhlker im Strafraum zu Fall. Kevin Coerdt schnappte sich den Ball und erzielte das 1:0. Nur fünf Minuten später erhöhte Tim Heptner – ebenfalls per Strafstoß – auf 2:0. Zuvor sprang der Ball Mehmet Dikmen an die Hand. „Nach den beiden Elfmetern gab es bei uns einen kleinen Einsturz“, sagte RWU-Trainer Emre Aktas.

Nach der Pause traf es die Unnaer dann knüppeldick. Daniel-Luca Drees (Notbremse, Rote Karte) und Mehmet Dikmen (Meckern, Gelb-Rote Karte wurden vorzeitig zum Duschen geschickt. „Die Rote Karte kann man geben, der zweite Platzverweis ist mir etwas zu billig“, so Aktas, der nun nur noch neun Spieler auf dem Feld hatte.

Sicherheit gab das der Westfalia aber überhaupt nicht – im Gegenteil. Plötzlich erspielte sich Unna eine Reihe guter Möglichkeiten, scheiterte zunächst mit einem Strafstoß an Maik Müller, traf dann aber durch Björn Scharfe zum 1:2-Anschlusstreffer (61.). Zuvor traf Florian Gehrmann die Latte (56.), Scharfe vergab später freistehend (63.). „Wir waren nach dem 2:0 fahrlässig. Die Phase muss man aus dem Kopf streichen“, sagte TWW-Trainer Rolf Nehling nach dem Spiel.

Als Tim Heptner nach 69 Minuten jedoch das 3:1 erzielte, war der Drops an der Wehrenboldstraße gelutscht. Unna schwanden die Kräfte, Wethmar spielte die Partie nun locker herunter und schraubt das Ergebnis am Ende auf 7:1 hoch. Für die Westfalia trafen Heptner (72./87.), Kevin Coerdt (76.) und Schöpf. „Wir haben sieben Tore gemacht, wir haben gewonnen. Ich bin zufrieden“, so Nehling weiter.

Teams und Tore
TWW
: Müller – Pöhlker (76. Wantoch von Rekowski), R. Coerdt, Holz, Quiering, K. Coerdt, Kowalski (76. Felsberg), Schöpf, Kösling, Heptner, Stork (73. Hillmeister)
RWU: Yesilsu – Lukas, Drees, Kinder (46. Ersan), Tasci, Gehrmann, Macchia, Ellerkmann, Losay, Scharfe, Dikmen
Tore: 1:0 K. Coerdt (29./FE), 2:0 Heptner (35./HE), 2:1 Scharfe (63.), 3:1 Heptner (68.), 4:1 Heptner (72.), 5:1 K. Coerdt (76.), 6:1 Schöpf (78.) 7:1 Heptner (87.)
Bes. Vorkommnisse: Rote Karte Drees (47.) wegen einer Notbremse, Gelb-Rote Karte Dikmen (52.) wegen Meckerns, Müller pariert Foulelfmeter von Lukas (54.)

TuS Hannibal – BV Brambauer 2:2 (0:0)

Fußball-Bezirksligist BV Brambauer bleibt nach dem 2:2 (0:0)-Unentschieden am Montag weiter auf Platz vier in der Bezirksliga Gruppe 8. In der ersten Halbzeit neutralisierten sich die beiden Spitzenmannschaften. Viele schlampige Abspiele und Unkonzentriertheiten im Passspiel auf beiden Seiten verhinderten das Entstehen hochkarätiger Tormöglichkeiten.

Nach 26 Minuten hatte Hannibal die erste gute Szene. Aber der Distanzschuss von Dominik Lepinski war eine sichere Beute von BVB-Torhüter Marcel Schaub. Erst kurz vor dem Seitenwechsel gab es die erste Tormöglichkeit für Brambauer zu bestaunen: Eine scharf getretene Hereingabe von Matthias Klemt verpasste der in der Mitte lauernde Torjäger Marvin Schuster nur knapp. (42.)

Nach der Pause nahm die Begegnung immer mehr an Fahrt auf und entwickelte sich zu einem Spitzenspiel, mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. Hannibals Chidera Odum konnte zunächst Unbedrängt flanken, seine Hereingabe verwandelte Arlind Jashanica mit einem tollen Flugkopfball zur 1:0-Führung der Gastgeber (47.).

Danach kamen die Gäste aus Brambauer besser ins Spiel und drängten den Zweiten immer mehr in die Defensive zurück. Ein Distanzschuss von Joachim Coers verfehlte das Tor nur knapp (58.).

Vier Minuten später fehlte bei einer feinen Flanke von Klemt der Abnehmer in der Mitte (62.). Kurz darauf reagierte Brambauers Trainer Jascha Keller und wechselte Arkadij Daunhauer für Coers ein. Daunhauer brachte das nötige Tempo in die Aktion der Gäste und stiftete reichlich Unruhe in der Defensive des TuS Hannibal.

In der 78. Minute spielte Hannibals Mustapha Hamdaoui einen völlig unnötigen Querpass zu Soufian Abaraghoin, der sich im Strafraum nur noch mit einem Foul helfen konnte.

Marcel Bieber verwandelte den verhängten Foulelfmeter souverän zum 1:1-Ausgleich. Nur eine Minute später geriet Brambauer erneut in Rückstand. Torhüter Schaub holte Mahmud Najdi im Strafraum von den Beinen. Obwohl Verursacher Schaub mit den Fingerspitzen noch am Ball war, trudelte das Spielgerät zum 2:1 ins Netz (79.).

Drei Minuten vor dem Ende gelang Bieber dann der Treffer zum verdienten 2:2-Ausgleich, als er im Strafraum völlig frei zum Abschluss kam. In der Nachspielzeit wäre Daunhauer fast noch der Siegtreffer gelungen, sein Schuss landete aber nur an der Querlatte (90.+2.).

„Zum Schluss hätten wir den Sieg verdient gehabt. Daunhauer hat unser Spiel deutlich belebt. Es war ein gutes Spiel von beiden Mannschaften“, sagte Brambauers Trainer Jascha Keller.

„Das Unentschieden geht am Ende in Ordnung, unsere Einwechselspieler haben leider sehr schwach agiert“ sagte Hannibals Trainer Hamsa Berro nach dem 2:2-Unentschieden.

Teams und Tore
TuS: Scholl - Abaraghoin, Dahbi, Lepinski, Berro - Hamdaoui, Odum (73. Mazid), Kramer (84. Maheswaran), Jashanica, Najdi - Kaya (57. Ljatifi)
BVB: Schaub - Coers (65. Dannhauer), Klemt, Kollakowski, Ehrentraut (76. Rimkus, 83. Fluder) - Razanica, Christal, Berger, Ersoy, Bieber - Schuster
Tore: 1:0 Jashanica (47.), 1:1 Bieber ( 78. Fe), 2:1 Jashanica (79./FE), 2:2 Bieber (88.)

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