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Wie hoch ist der Bedarf? Kitas erfassen Betreuungszeiten

LÜNEN Die Erzieherinnen in den 41 Lüner Kindertageseinrichtungen fühlen sich in diesem Monat ein wenig auch wie Buchhalterinnen. Exakt sollen sie erfassen, wann die Kinder kommen und gehen. Der Sinn dieser landesweit im November durchgeführten Erhebung: Das NRW-Familienministerium will wissen, ob die im Rahmen des neuen Kinderbildungsgesetzes (Kibiz) gebuchten Betreuungszeiten von 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche von der Realität gedeckt sind.

Wie hoch ist der Bedarf? Kitas erfassen Betreuungszeiten

Wieviele Stunden der wirkliche Betreuungsbedarf der Kinder umfasst, soll die Erhebung ermitteln.

Die Erhebung sei auch für die Kommunen „ein wichtiges Mittel, um die Angebote für das kommende Kindergartenjahr noch besser an den Bedarf der Familien anpassen zu können“, so das Ministerium.

Beanka Ganser, stellv. Leiterin des Fachbereichs Kinder, Jugend, Familie, geht davon aus, dass auch finanzielle Erwägungen hinter der Erhebung stecken. Familienminister Armin Laschet selbst weist auf den auffällig hohen Anteil der Buchungen für eine 45-stündige Betreuung von Kindern unter drei Jahren hin – und darauf, dass viele Kinder dann faktisch gar nicht die volle Stundenzahl in Anspruch nehmen.

Auf Nummer sicher gehen „Manche Mütter buchen 45 Stunden, weil sie sich gerade in der Bewerbungsphase befinden und sicher gehen wollen, dass ihre Bewerbung nicht an zu kurzen Betreuungszeiten scheitern“, nennt Beanka Ganser ein Beispiel, warum 45 Stunden gebucht, aber nicht immer benötigt werden.Daten anonymisiert Zum Beginn des Kindergartenjahres 2008 hatten 22 Prozent der Erziehungsberechtigten 45 Stunden gewählt. 70 Prozent entschieden sich für 35 Stunden, 8 für 25. Das Land war von wesentlich höheren Anteilen für die 25 Stunden-Betreuung ausgegangen. Man werde die von den Einrichtungen erhobenen Daten an das Landesjugendamt weiter geben, kündigte Beanka Ganser an. Für die einzelnen Kinder würden die Daten anonymisiert. Das Datenmaterial strukturiert für das Land aufzubereiten, lehnt die Stadt ab. „Dazu sind wir personell gar nicht in der Lage“, so Beanka Ganser.

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