Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

"Wir glauben nach wie vor, das Richtige zu tun"

LÜNEN Einen freiwilligen Bürgerentscheid zur Kraftwerksfrage, den die Kraftwerksgegner per Bürgerantrag vom Rat fordern, wird es wohl nicht geben.

/
Friedhelm Schroeter.

Rolf Möller.

"Wir werden diesem Antrag so nicht folgen", fasste SPD-Fraktionsvorsitzender Rolf Möller (Foto 1) das Ergebnis der Diskussion vom Montagabend zusammen.

Möller führt für die Sozialdemokraten formale wie inhaltliche Gründe an. "Lünen ist nicht Entscheidungsbehörde, sondern die Bezirksregierung Arnsberg", nennt er einen formalen Grund für die Ablehnung.

Zudem bezweifelt der Fraktionschef die These der Kraftwerksgegner, dass die SPD mit ihrem Kurs pro Trianel-Kraftwerk nicht mehr die Mehrheitsmeinung der Lüner Bürger vertrete. "Wir sehen es nicht so, dass wir völlig außerhalb des Willens der Bürger stehen", erklärte Möller, "wir glauben nach wie vor, dass wir das Richtige für Lünen und die Bürger tun." Als Stichworte nannte er Arbeitsplätze und die von Investor Trianel in Aussicht gestellten Gewerbesteuer-Einnahmen. "Wir werden uns unserer Verantwortung 2009 stellen", betonte Möller mit Blick auf die nächste Kommunalwahl.

Auch die CDU, die ebenfalls für das Trianel-Kraftwerk eintritt, wird sich wohl nicht für einen freiwilligen Bürgerentscheid aussprechen. Heute Nachmittag laden die Christdemokraten zu einer Pressekonferenz zum Kraftwerksthema ein.

Nichts vormachen

Fraktionsvorsitzender Friedhelm Schroeter (Foto 2) sagte unserer Zeitung seine persönliche Meinung dazu. "Was soll ein solcher Bürgerentscheid bringen", fragt er sich. "Wir sind nicht Herr des Verfahrens. Die Entscheidung wird in Arnsberg nach genauer Prüfung aller im Erörterungstermin vorgebrachten Dinge fallen."

Schroeter kritisiert die BI und Prof. Dr. Hofnagel, dass durch solche Aktionen den Menschen etwas vorgemacht werde und falsche Hoffnungen geweckt würden.

"Hier wird dem Rat eine Macht zugesprochen, die er in diesem Fall nicht hat."

    

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Königsheide in Brambauer bleibt gesperrt

Autofahrer brauchen weiter Geduld

Lünen. Das Verkehrschaos in Brambauer kam über Nacht. Ursache war ein Wasserrohrbruch auf der Straße Königsheide. Der ist inzwischen repariert. Aber das Chaos bleibt erst einmal. Autofahrer brauchen noch eine Woche Geduld.mehr...

Einbrüche in Lünen

Zahl der Taten hat sich im ersten Quartal 2018 fast verdoppelt

LÜNEN Die Polizei hat neue Zahlen aus der Einbruchstatistik mitgeteilt. Die Entwicklung in Dortmund und Lünen klafft überraschend stark auseinander.mehr...

Schüsse in Lüner Friseursalon

Wegen Schusswaffe angeklagt, wegen Messerbesitzes verurteilt

LÜNEN Mehr als ein Jahr nach mehreren Schüssen in einem Friseursalon in der Lüner Fußgängerzone hat das Amtsgericht ein zweites Urteil gesprochen. Angeklagt war ein 40-jähriger Bauhelfer aus Dortmund.mehr...

Stau nervt Autofahrer in Lünen

Rohrbruch legt Verkehr an der Königsheide lahm

Lünen/Dortmund/Waltrop. Böse Überraschung am Mittwochmorgen für alle, die in Brambauer mit dem Auto Richtung Autobahn unterwegs waren – die Straße Königsheide war abgesperrt. Das hatte erhebliche Folgen – Ende unklar.mehr...

Feuer in Brambauer

Gartenlaube steht in der Nacht zu Mittwoch in Flammen

Brambauer Alarm in Brambauer: In einem Wohngebiet stand in der Nacht zu Mittwoch eine Gartenlaube lichterloh in Flammen. Die Feuerwehr rückte gegen 1.20 Uhr aus. In der Laube standen auch Gasflaschen. mehr...

Doppelstreife geht an den Start

Ordnungspartnerschaft beginnt im Mai

Lünen Die Botschaft ist bekannt: Lünen ist eine „sehr sichere Stadt“. Da sind sich Bürgermeister und Polizeipräsident einig. Nur: Das Gefühl der Lüner entspricht dieser Sicherheit offenbar nicht. Stadt und Polizei schaffen Abhilfe.mehr...