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Erinnerungs-Sommerfest

Zeche Minister Achenbach bleibt in Brambauer unvergessen

LÜNEN Exakt vor 20 Jahren wurde auf der Zeche Minister Achenbach die letzte Kohle ans Tageslicht befördert. Am Samstag erinnerte man sich mit dem Sommerfest „Brambauer – 20 Jahre ohne Bergbau“ an die alte Bergbauzeit.

Zeche Minister Achenbach bleibt in Brambauer unvergessen

Der Männergesangsverein »Harmonie Zeche Victoria« bot den Gästen Lieder aus alten Bergbautagen. Natürlich durfte auch das Steigerlied nicht fehlen.

Veranstalter waren die IGBCE Ortsgruppe Brambauer, IGBCE Ortsgruppe Achenbach, Wirtschaftsförderungszentrum Lünen sowie die Arbeitsloseninitiative Lünen (AIL). In seiner Eröffnungsrede wies Manfred Pöhland, früherer leidenschaftlicher Kumpel auf Achenbach und Gewerkschafter, heute Leiter der Arbeitslosen-Initiative (AIL), auf die Errungenschaft des Bergbaus für den Stadtteil Brambauer hin.

Bergbau-Sommerfest

Auch die Mitglieder des Knappenvereins Brambauer waren mit einem Infostand vertreten.
Manfred Pöhland (r.) freute sich über den Besuch von Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick. Beide würdigten in ihren Reden die Verdienste des Bergbaus in Brambauer.
Anette Freiß (l.) und Silvia Böhm boten leckere Torten, Kuchen und Waffeln zum Verkauf an.
Heidi Tappe (l.) und Manuela Lisok von der Knappschaft - Bahn - See, Geschäftsstelle Kamen, versorgten die Gäste mit Informationsmaterial über die Kranken- und Pflegekasse.
Für viele Kumpel der Zeche Minister Achenbach war der Taubensport ein beliebtes Hobby. Anlässlich des Sommerfestes "Brambauer 20 ohne Bergbau" ließ der Vorsitzende der RV Achenbach Brambauer, Ernst Kersting (2. v. r.) einige Tauben in den Himmel fliegen.
Der Männergesangsverein „Harmonie Zeche Victoria“ bot den Gästen Lieder aus alten Bergbautagen. Natürlich durfte auch das Steigerlied nicht fehlen.
Ein echter Hingucker. Ein Stück Pizza, ein hübsches Mädchen und ein alter VW Käfer aus dem Jahre 1976.
Der ehemalige Bergmann Rudy Cash stimmte das Bergmannslied "Glück auf, der Steiger kommt" an.
Auch der SPD-Ratsherr Udo Ohlies (3. v. r.) zählte am Samstag zu den Besuchern.
Manfred Pöhland (r.) freute sich über den Besuch seiner alten Kumpel.
Auf dem Gelände des alten Gesundheitshauses der Zeche Minister Achenbach feierte ein Vielzahl an ehemaligen Bergmleuten das Sommerfest "Brambauer 20 Jahre ohne Bergbau".
Das Bergwerkorchester Rheinpreußen aus Duisburg mit Leiter Bernd Franken (r.) spielte für die Gäste Märsche, Filmmusik und Bergmannslieder.
Das Bergwerkorchester Rheinpreußen Duisburg unterhielt die Gäste mit Märschen, Filmmusik und Bergmannsliedern.

Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick hob die friedlichen Protestmärsche einstiger Bergleute zum Erhalt der Zechen hevor. Mit der Ansiedlung zahlreicher Unternehmen sei der Strukturwandel erfolgreich gemeistert worden. Insbesondere das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Colani-Ei sei dafür ein Symbol, so Stodollick.Gruppen mit Infoständen  Für reichlich Musik und Bergmannslieder sorgten das Bergwerkorchester Rheinpreußen aus Duisburg mit Leiter Bernd Franken, der Männergesangsverein „Harmonie Zeche Victoria“ und Sänger Rudy Cash, ein ehemaliger Bermann, der natürlich auch „Glück auf der Steiger kommt“ anstimmte. Ein echter Hingucker waren auch die fünf alten VW Käfer der Interessengemeinschaft „Die Luftgekühlten Lünen“.

 Abseits der Showbühne hatten die zahlreichen Besucher die Qual der Wahl. Der Automobilclub Europa, die Knappschaft-Bahn-See, die ZwAR-Holzgruppe, der heimische Knappenverein, die Kaninchenzüchter W 87, das Team der Bürgerbücherei, ein Briefmarkenverein, die Rassegeflügelzüchter sowie die Reisevereinigung Achenbach waren mit Informationsständen vertreten.  Michael Blandowski

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