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Marienhospital investiert in die Zukunft

WITTEN Einen „sichtbaren Fortschritt“ im wahren Wortsinn hat das Marien-Hospital gemacht.

Marienhospital investiert in die Zukunft

Dr. Joachim Neitzel und Prof. Dr. Martin Bergbauer mit der neuen Angiographie-Anlage.

Für eine knappe Million wurde ein neues Gerät angeschafft, dass den Ärzten eine noch bessere Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen ermöglicht.

„Mit dem neuen Hochleistungsangio haben wir eine Ausstattung, die es sonst in der Region nicht gibt und die auch nur in Kliniken für Spitzenmedizin üblich ist“, beschreibt Prof. Dr. Martin Bergbauer, Chefarzt der Kardiologie, die neuen Untersuchungsmöglichkeiten.

Sein Kollege von der Gefäßchirurgie, Chefarzt Dr. Joachim Neitzel, stimmt ihm zu: „Wir können jetzt die Arterien beider Beine gleichzeitig untersuchen und so besser erkennen, wo sich das Blut staut.“

Die Angiographie ist ein Bildgebungsverfahren, das die Adern mit gering dosierten Röntgenstrahlen durchleuchtet.

Nach der ersten Aufnahme wird Kontrastmittel in die Blutbahn gespritzt und eine zweite Aufnahme gleich hinterher geschossen. Ein Computer kann aus den beiden Bildern dann die Teile „ausblenden“, die auf beiden Fotos gleich sind, zum Beispiel Knochen, die das Bild nur „stören“, weil sie die Adern schlecht erkennen lassen.

„Auf den Bildern ist viel schärfer zu sehen, ob eine Operation oder ein Eingriff mit dem Katheder notwendig ist. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein sichtbarer Fortschritt“, freut sich Prof. Bergbauer über die Neuanschaffung.

Bis zu 20 Patienten können nun am Tag behandelt werden- und zwar in enger Kooperation. Die Absprachen über die Nutzung haben die beiden Abteilungen Kardiologie und Gefäßchirurgie enger zusammengeführt.

 „Jetzt kommt den Patienten das Know-how aus beiden Fachgebieten zu Gute“, ergänzt Dr. Neitzel.

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