Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Mienenspiel und Urwaldmusik

ANNEN "Klassik im Autohaus kommt in Witten gut an", weiß Dr. Harald Werner, Konzertmeister des seit 45 Jahren bestehenden VHS-Orchesters. Bereits zum vierten Mal erlebten 470 Zuhörer ein Konzert des Ensembles mit dem VHS-Orchester bei Mercedes Lueg in Annen.

Mienenspiel und Urwaldmusik

Unter der souveränen Leitung von Ralf Lottmann öffnete das Orchester mit den ersten Takten der Ruy Blas-Ouvertüre einen imaginären Vorhang.

Bürgermeisterin Leidemann gratulierte und warb angesichts des gewaltigen Steinway-Flügels erneut um Spenden für den neuen Konzertflügel im Haus Witten.

Unter der souveränen Leitung von Ralf Lottmann öffnete das Orchester mit den ersten Takten der Ruy Blas-Ouvertüre einen imaginären Vorhang. Die Musik hatte Mendelssohn-Bartholdy zu einem Stück von Victor Hugo geschrieben.

Mit großer Dramatik und pathetischen Bläsersätzen entwickelten die Musiker den majestätischen Charakter, gelangten zum triumphierenden Finale mit strahlendem Schlusston.

Flötenklänge

Mit dem gerade 20-jährigen Pianisten Clemens Berg hatte das Orchester einen hervorragenden Solisten gewonnen. Seine Interpretation von Rachmaninoffs zweiten Klavierkonzert riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Ins Massive steigerte sich sein Stakkato im Kopfsatz. Vielfältigen Melodievorlagen für seine pathetische Ausdeutung, dunkle Elegien des Orchesters, fegte Berg mit Urgewalt hinweg.

Mit intensivem Mienenspiel gab er sich, begleitet von hellen Flötenklängen, in die Musik des Adagio, leitete aus einem Gewitter der Anschläge unvermittelt zu gefühlsstarkem Ausdruck über. Mit drastischen Kontrasten legte er das Allegro scherzando an, schlug eben noch selbst ein romantisches Album auf, um im nächsten Moment die schwelgerischen Melodien des Orchesters mit schlagendem Stakkato zu zerhacken.

Feuriges Allegro

Wortgewandt kündigte der junge Musiker seine reichlichen Zugaben an, darunter eine "Urwaldmusik" des Argentiniers Alberto Ginastera, deren brutale Rhythmik vom Publikum humorvoll aufgenommen wurde. Mendelssohns Sinfonie Nr. 5 bot nach heraldischem Beginn, aufwühlend-feurigem Allegro einen ländlerhaften Satz der Holzbläser und tiefen Streicher.

Im Andante führte aus traurig-elegischer Stimmung die Flöte zum Choral "Ein feste Burg ist unser Gott", der sich vom vollchörigen Tutti bis zum festlichen Allegro maestoso in mannigfacher Prägung abzeichnete.

Brahms' Ungarischer Tanz Nr.1 als Zugabe zeigte dann doch ermattete Musiker, um Notenbruchteile verwischte Akzente.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Foto-Aktion

Wir suchen die schönsten Herbstbilder der Region

Dortmund Stimmungsvoller Frühnebel, leuchtende Wälder und strahlende Sonnenstunden - der Herbst in der Region zeigt sich in all seinen Facetten. Und Sie halten die schönsten Augenblicke mit der Kamera fest? Dann schicken Sie uns die Bilder und wir veröffentlichen sie in einer Fotostrecke!mehr...

Spielplatz in Witten

Passanten treffen auf Zwei-Meter-Schlange

WITTEN Eigentlich ist der Spielplatz am Nöcksken in Vormholz ein ziemlich friedlicher, unauffälliger Ort. Ein paar Passanten staunten allerdings nicht schlecht, als sie neben Klettergerüst und Wald plötzlich auf eine zwei Meter lange Boa stießen.mehr...

Siegerzeit 53 Sekunden

Wettbewerb der Spargelschäler

WITTEN Markt-Treiben, blauer Himmel, was will man mehr? Da gibt´s was: Am Samstag wurde auf dem Rathausplatz der stadtbeste Spargelschäler ermittelt.mehr...

Lok Witten

Unglück an der Zugspitze: Veranstalter von Staatsanwaltschaft vernommen

MÜNCHEN/WITTEN Der Tod der beiden Männer bei dem Extrem-Berglauf auf die Zugspitze am Sonntag geht vor allem auf Unterkühlung der Sportler zurück. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag nach der Obduktion mit. Jetzt trauern die Wittener Sportskameraden des verstorbenen Uwe Moldenhauer um ihn. Unterdessen wurde der Veranstalter als Zeuge vernommen.mehr...

Lok Witten

Wittener stirbt bei Extrem-Berglauf auf der Zugspitze

GARMISCH-PARTENKIRCHEN/WITTEN Tödliches Drama auf der Zugspitze: Bei einem Extrem-Berglauf sind am Sonntag zwei Männer ums Leben gekommen, darunter ein 41-jähriger Mann aus Witten. Mit Bestürzung reagierten die Verantwortlichen des Triathlon Team Witten, als sie vom Tod des Vereinsmitglieds Uwe M. erfuhren. Es war der erste Berglauf für den Marathonläufer. Einer seiner Teamkollegen war aufgrund des schlechten Wetters zuvor umgedreht.mehr...

Lok Witten

Männergesangsverein "Deutsche Eiche" hat Nachwuchssorgen

BUCHHOLZ „Wenn ich mal eine Durchhänger habe, geht es mir nach zwei Stunden Probe gleich viel besser“ wirbt Josef Lutz, der zweite Vorsitzende des Männergesangvereins (MGV) „Deutsche Eiche“ 1880 Hammertal, für das Chorsingen.mehr...