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Mordsmäßige Märchen

BOMMERN Ein Krimi-Potpourri ganz besonderer Güte brachte Stefan Keim am Sonntag im Schloss Steinhausen beim Café-Haus-Nachmittag des Vereins „Melange“ zu Gehör.

Mordsmäßige Märchen

Stefan Keim.

Dass Keim (unter anderem ein begnadeter Heinz Ehrhardt-Imitator) auch Kabarettist ist, merkte man seiner ironisch-lustigen Vortragsweise an. Die menschlichen Abgründe in allen Auswüchsen und Schattierungen zeigte der redegewandte Radio-Moderator teils mit schwarzem Humor in seiner ihm eigenen Art abgrundtief auf.

Mit „Tote Leichen in der Themse“ ist der ebenso spannende wie heitere Nachmittag mit Kaffee und Kuchen am offenen Kamin hoch über der Ruhr überschrieben. Dazu singt der kriminell begeisternde Schauspieler das passende, dem Edgar-Wallace-Krimi „Die Tote aus der Themse“ angelehnte Titellied mit dem Refrain „Tote gibts nicht an Rhein und Ruhr, dahin fährt man nur zur Kur“.

Geschichten auf brutalste Szenen zusammengeschrieben

Der Norweger, für seinen schwarzen Humor bekannt, entfremdete deutsche Märchen, indem er deren Handlung auf die brutalsten Sequenzen zusammenschrieb, sie in Reimform goss und mithin ebenso harte wie aber auch liebenswerte und komische Geschichten erzählt. So geht es bei Aschenbrödel, „Schneewittchen und die sieben Jockeys“ sowie „Rotkäppchen im Pelz“ mordsmäßig lustig zu.

Daneben glänzt der freie Kulturjournalist mit seiner Eigenproduktion „Der Mönch mit der Klatsche“, bei der das Publikum mitraten und selbst einen neuen Schluss schreiben darf. Belohnt wurde das Mitmachen mit einem Buch für die lustigste Variante des Krimi-Finales. Und die Ergebnisse der fachkundigen, an der Kaffeetafel gestärkten Kriminalisten konnten sich wahrlich sehen lassen. 

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