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Musikgenuss statt Starrummel: Nikolai Tokarev spielte im Saalbau

WITTEN Der inzwischen gefragte Pianist Nikolai Tokarev gastierte im Saalbau. Seit seinem letzten Auftritt im April 2007 durfte er einen Echo Klassik entgegennehmen. Doch Programm und Sitzordnung des Orchesters ließen keinen Raum für einen glamourösen Auftritt.

Musikgenuss statt Starrummel: Nikolai Tokarev spielte im Saalbau

Echo Klassik-Preisträger Nikolai Tokarev gastierte mit der Prager Kammerphilharmonie im Wittener Saalbau. Bei Bachs Konzert für Klavier und Orchester bewies der Jungstar disziplinierte Zurückhaltung im barocken Klanggefüge.

Vielmehr durften die knapp 500 Zuhörer handwerkliches Können und musikalische Teamfähigkeit des Nachwuchskünstlers erleben. Eingebettet waren seine Auftritte in barocke Szenerie.

So stellte die Prager Kammerphilharmonie unter Leitung von Konzertmeister Jan Fišer zunächst in kleiner Besetzung das Brandenburgische Konzert Nr.3 in alter Musizierweise vor.  Drei bisweilen im Kanon agierende Geigenstimmen legten sich als Diskant über die ausgeprägte Mittelstimme der Bratschen und das Basso continuo aus Virginal, einer Abart des Clavicembalo, Celli und Kontrabass. Die Streicherserenade des Briten Elgar, nun in der üblichen Besetzung eines Streichorchesters, erwies sich bisweilen als romantisch schwelgend, aber immer zart und fragil.

Für Bachs 5. Cembalokonzert brachte man den Konzertflügel nach barocker Sitte inmitten des Orchesters in Stellung. Um den notwendigen Blickkontakt der Musiker nicht zu stören, musste der Deckel des gewaltigen Instruments ganz abgenommen werden. Schostakowitschs Konzert op. 35 brachte ein Wechselbad der Stimmungen. Gleich einem verschworenen Trio sorgten Fišer, Kirill Soldatov (Trompete) und Tokarev für abrupte Wechsel von Thema und Tongeschlecht. Der rasante Schluss ließ Jubel aufkommen, doch selbst beim h-moll-Präludium von Bach/Siloti musste der Virtuose dem Publikum den Rücken zukehren. So gab es Musikgenuss statt Starrummel.

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