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Nacht der Ausbildung feiert heute Premiere

INNENSTADT Die Eule soll zum neuen Markenzeichen avancieren, wenn am heutigen 29. Juni die Wittener Nacht der Ausbildung auf dem Gelände der Edelstahlwerke ihre Premiere feiert. 25 Wittener Unternehmen wollen dann zeigen, was sie dem Nachwuchs in Sachen Karrierestart zu bieten haben.

Nacht der Ausbildung feiert heute Premiere

Die Initiatoren der Wittener Ausbildungs-Nacht (v.l.): Manuela Sommerrey (Stadtwerke Witten), Klaus Völkel (Wirtschaftsförderung Stadt Witten), Ute Dreher (Geschäftsführerin der Karrierewerkstatt GmbH) und Uwe Träris (Geschäftsführer der Stadtwerke Witten).

„Wir haben extra kleine Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern abgesprochen“, sagt Ute Dreher, Geschäftsführerin der Karrierewerkstatt. „Natürlich sind auch die großen Messen wichtig, aber wir verfolgen mit der Nacht der Ausbildung einen anderen Ansatz.“ Begründung: „Ziel ist es, dass auch die Eltern einen genauen Einblick erhalten. Das passiert sonst eher selten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sie fast immer in die Entscheidung mit eingebunden sind.“

Viele Jugendliche, erzählt Dreher, würden viel zu wenig über die Ausbildungsmöglichkeiten Bescheid wissen. „Und wenn sie Witten wegen dem Studium verlassen, sind die Chancen sehr gering, dass ich anschließend zurückkehren. Dabei wäre auch ein duales Studium über den Betrieb möglich.“ Probleme, die Ausbildungsplätze zu besetzen, gibt es bei den Stadtwerken indes nicht: „Wir bekommen auf eine Stelle bis zu 30 Bewerbungen. Noch haben wir die Qual der Wahl“, berichtet Stadtwerke-Geschäftsführer Uwe Träris. „Trotzdem können wir die Attraktivität noch erhöhen.“Vor allem deshalb, weil die Stellen im produzierenden Bereich zu wenig nachgefragt werden. Träris: „Das trifft uns vielleicht in drei Jahren, die kleinen Betriebe“ – im Fachjargon „Hidden Champions“ genannt – „aber schon heute.“

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