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Nahverkehrskonzept: Busse nicht im geplanten Takt

WITTEN Viele Busse fahren nur noch alle 30 Minuten. Den 15-Minuten-Takt kann man suchen. Von dem Wunsch der Stadtverwaltung, durch den Kreis ein funktionierendes 15/30-Konzept für den Nahverkehr entwickeln zu lassen, ist nur wenig übrig geblieben.

Nahverkehrskonzept: Busse nicht im geplanten Takt

Der städtische Verkehrsplaner Andreas Müller.

Zu den Hauptverkehrszeiten sollten die viel genutzten Buslinien alle 15 Minuten fahren. Ansonsten wollte man sich mit dem 30-Minuten-Takt bescheiden.

Auf Schwankungen reagieren "Derzeit ist der 20-Minuten-Takt durchgehender Bedienungsstandard der meisten Wittener Buslinien", weiß der städtische Verkehrsplaner Andreas Müller. Mit dem neuen Ansatz wollte die Stadt flexibler auf Nachfrageschwankungen reagieren können.

"Wir wollten 15/30 und haben mehr 30 bekommen", bewertet Müller den Nahverkehrsplan (NVP) des Kreises, mit dem sich der Verkehrsausschuss am Donnerstag, 21. August, beschäftigen wird. Schadstoffausstoß der Autos verringern Konkret geht es dann um die Verbesserungsvorschläge, die Müller dem Kreis-Konzept entgegen hält. "Wir wollen wieder näher an die 15 ran und die verloren gegangenen Buskilometer zurückholen." Müller spricht von einer Kürzung der Kilometerzahl um 7,5 Prozent. Der umweltorientierte Verkehrsclub Deutschland beziffert die Kürzung der jährlichen Fahrleistung für Witten auf 195 000 Kilometer. Nach seiner Philosophie muss eine Politik, die den Schadstoffausstoß der Autos verringern möchte, das Angebot im öffentlichen Verkehr vielmehr steigern: Wenige Busse sind wenig attraktiv. Sinkende Einwohnerzahlen, steigende Fahrgastzahlen Der Kreis erwartet mit Hinweis auf die abnehmende Bevölkerungszahl für die Zukunft zwar weniger Busfahrgäste, doch der VCD analysiert: "Trotz sinkender Einwohner- und Schülerzahlen sind die ausgewiesenen Fahrgastzahlen bei Bogestra und VER in den letzten 10 Jahren kontinuierlich gestiegen, und zwar um über 30 Prozent." Er hat dem Kreis-Konzept eine eigene Alternative entgegengestellt, von der Andreas Müller sagt: "Sie hat viel für sich." In jedem Fall sei sie diskussionswürdig. Dafür sei im Grunde auch noch Zeit.

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