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CDU-Hauptversammlung: Himmelmann spricht über lokale Wirtschaft und Politik

OLFEN Die Regularien der CDU-Hauptversammlung waren in nur 25 Minuten abgewickelt. Dafür lauschten die Mitgliedern anschließend eine gute Stunde lang Bürgermeiser Josef Himmelmann, der unter anderem über newPark, Tourismus und die Steverbrücke sprach.

CDU-Hauptversammlung: Himmelmann spricht über lokale Wirtschaft und Politik

Bürgermeister Josef Himmelmann.

Zum Thema Industrie und lokale Wirtschaft stellte Himmelmann am Dienstagabend, 12. August,  in der „Hansa-Insel“ fest: „Ich möchte, dass sich Olfen am geplanten newPark 500 Meter hinter Vinnum mit fünf bis sieben Prozent beteiligt.“ Auf die Frage, welche Größenordnung das in Euro bedeute, schmunzelte der Bürgermeister: „30000 Euro. Das können wir verkraften.“ Denn 90 Prozent des Gesamtvolumens übernehme das Land.

Thema Tourismus: Dazu kündigte der Bürgermeister an, dass mit dem Bau des Naturbades endgültig im Oktober begonnen werde: „Die Bauanträge sind gestellt, die Fertigstellung Ende 2009 geplant.“ Auch zu seinem Steckenpferd wusste er Neues zu berichten: „Auf der Alten Fahrt wird direkt über der Stever eine Eselsbrücke errichtet, von der aus die Besucher direkt auf unsere französischen Esel schauen können.“ Thema Bauen und Schule: Himmelmann stellte fest, dass schon mehr als die Hälfte der Grundstücke im neuen Baugebiet Appelstiege 1 und 2 verkauft seien. „Wir leben an einer so schönen Stelle des Münsterlandes, wo Bauflächen noch gefragt sind. Solche Zuwächse gibt es im Kreis Coesfeld neben Olfen nur noch in Senden.“

Doch trotzdem macht sich der Bürgermeister Sorgen um die demografische Entwicklung: „Wir hatten zwar am Dienstag noch 111 Einschulungen, aber 2007 nur noch 75 Geburten. Ich schätze, dass wir in fünf, sechs Jahren von der Fünf- zur Vierzügigkeit zurückkehren müssen.“ Am Ende kam Josef Himmelmann zum Thema Verkehr. Er beklagte sich über die verringerte Mobilität durch den Öffentlichen Personen-Nahverkehr. „Früher hatten wir drei große Busverbindungen bis nach Münster und Wuppertal. Heute gibt es nur noch eine nach Lüdinghausen und eine nach Datteln. Dort muss man dann spätestens umsteigen.“

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