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Das ist zur ersten Ausbildungsmesse an der Wolfhelmschule geplant

Wolfhelmschule Olfen

Gute Gründe für eine eigene Berufs- und Studienmesse an der Olfener Gesamtschule gab es mehr als genug – nun gibt es konkrete Pläne für die Veranstaltung.

Olfen

von Thomas Aschwer

, 10.07.2018
Das ist zur ersten Ausbildungsmesse an der Wolfhelmschule geplant

Stadtverwaltung und Gesamtschule arbeiten bei der Organisation der ersten Berufs- und Studieninformationsmesse eng zusammen. Unser Foto zeigt (v.l.) Bürgermeister Wilhelm Sendermann, Wirtschaftsförderer Christopher Schmalenbeck, Schulleiterin Anne Jung und Antonia Hoppenberg von der Gesamtschule. © Foto Thomas Aschwer

Der Termin steht. Am Samstag, 3. November, stellen sich die Agentur für Arbeit, Hochschulen und vor allem örtliche Unternehmen in der Olfener Wolfhelmschule vor. Dazu Fragen und Antworten.

Welche Jahrgänge der Gesamtschule will die erste Berufs- und Studienmesse vornehmlich ansprechen?

„Das Angebot richtet sich in erster Linie an die Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs sowie an die Jahrgangsstufen 12 und 13“, sagt die Mitorganisatorin Antonia Hoppenburg von der Gesamtschule. Es geht also um die Schülerinnen und Schüler, die vor der mittleren Reife oder dem Abitur stehen und den nächsten Schritt gehen.

Was erwartet die Jugendlichen bei der Messe?

An bis zu 25 Ständen können die Schüler mit Firmenvertretern ins Gespräch kommen und so Informationen aus erster Hand bekommen. Fest zugesagt haben auch bereits die zentrale Studienberatung Münster sowie die Agentur für Arbeit. Antonia Hoppenberg will auch die Hochschule Enschede und weitere interessante Gesprächspartner für die Messe gewinnen.

Was motiviert Olfener Unternehmen, an der Messe teilzunehmen?

Bürgermeister Wilhelm Sendermann berichtete von der mittlerweile sehr schwierigen Suche Olfener Firmen, junge Menschen für eine Ausbildung gerade im Handwerk zu gewinnen. Die Messe biete ihnen die Möglichkeit, mit den Jugendlichen direkt ins Gespräch zu kommen. „Beide Seiten werden von dem Angebot profitieren“, ist Sendermann überzeugt.

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Gibt es denn überhaupt eine Nachfrage nach einem derartigen Angebot?

Gesamtschulleiterin Anne Jung betont auf Nachfrage, dass fast jeder dritte Schüler nicht in die gymnasiale Oberstufe wechselt. Zwar würden auch etliche Schüler, die die Gesamtschule verlassen, dann zum Berufskolleg gehen. Aber viele Schüler beginnen mit der Mittleren Reife eine Ausbildung. Noch deutlicher Richtung Wirtschaft sind nach ihrer Erfahrung die Abiturienten orientiert. „Ein Großteil beginnt eine Ausbildung.“ Jung räumt allerdings ein, dass viele mit dem Gesellenbrief in der Tasche zur Fachhochschule gehen.

Steht bereits fest, welche Olfener Unternehmen sich an der Messe beteiligen?

Wirtschaftsförderer Christopher Schmalenbeck konnte bei der Vorstellung noch keine konkreten Namen nennen. Er berichtete allerdings von einigen Gesprächen mit Unternehmen, die ihr Interesse signalisiert haben. „Ich habe keine Sorge, nicht genügend Firmen zu finden“, sagt Schmalenbeck. Als möglicher potenzieller Arbeitgeber werde sich auch die Stadt Olfen bei der Messe präsentieren.

Was müssen Unternehmen tun, die sich und ihr Ausbildungsangebot präsentieren wollen?

Auf der Internetseite der Olfener Gesamtschule (www.wolfhelmschule.de) gibt es einen eigenen Link zur Berufs- und Studienmesse. Hier finden sich viele Informationen zur Messe insgesamt und die Anmeldemöglichkeiten. Zudem fragen die Organisatoren ab, welche technische Ausstattung die Betriebe benötigen. Wer aber nur kurz eine Frage hat, kann sich auch bei Christopher Schmalenbeck in der Stadtverwaltung unter Tel. (02595) 389162 melden.

Wie schätzen die Verantwortlichen den Bedarf der Schüler für ein derartiges Angebot ein?

Antonia Hoppenburg, die auch die Oberstufenpraktika organisiert, berichtet von vielen Fragen, die die Schüler zum Thema Berufsausbildung haben. Sie ist überzeugt, dass die Schüler großes Interesse an den persönlichen Kontakten haben und deshalb auch an einem Samstag zur Schule kommen.

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