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Elisabeth Krimpe ist 100 Jahre jung

OLFEN Als Elisabeth Krimpe in Olfen das Licht der Welt erblickte, da war Deutschland noch ein Kaiserreich. Am Mittwoch vollendet die älteste Bürgerin der Steverstadt im St. Vitus-Stift ihr 100. Lebensjahr.

Elisabeth Krimpe ist 100 Jahre jung

Gerne geht Elisabeth Krimpe im Park des St. Vitus-Stiftes spazieren. Den Blick auf den Turm der Pfarrkirche kann sie auch von ihrem Zimmer aus genießen.

Am 27. August 1908 wurde die Jubilarin als zweitjüngstes Kind des Maurers Heinrich Krimpe und seiner Frau Wilhelmine geboren. Sie war die Zweitjüngste von sieben Geschwistern. 

Nach der Volksschule hat sie in vielen Olfener Haushalten geholfen, vor allem bei festlichen Anlässen. Elisabeth Krimpe wuchs mit ihrem Bruder, dem Schneidermeister Burkhard Krimpe, an der Lüdinghauser Straße auf. Nach dem Tod der Eltern bewohnten sie das Haus allein.   Beim Bau der Umgehungsstraße wurde das Elternhaus abgerissen, die Geschwister zogen in ein Haus am Westendorp. Dort führte Elisabeth Krimpe ihrem Bruder bis vor zwei Jahren vorbildlich den Haushalt und kümmerte sich um den großen Garten. Im Jahr 2006 zogen die beiden Geschwister ins St. Vitus-Stift, wo Burkhard Krimpe in diesem Frühjahr leider verstarb.

  Elisabeth Krimpe ist noch immer recht gut zu Fuß. Mit ihrem Rollator macht sie bei schönem Wetter gerne Spaziergänge im Park des Altenheims. Oder sie geht in die Kapelle und hält dort eine stille Andacht.   Zu ihrem 100. Geburtstag gibt es heute einen Sektempfang im Vitus-Stift. Am Nachmittag holen ihre Nichten und Neffen Elisabeth Krimpe zu einer Feier im Familienkreis ab. „Alle Mitarbeiter und Bewohner des St. Vitus-Stiftes gratulieren ihr von ganzem Herzen“, sagt Angelika Timmerhinrich, Mitarbeiterin des sozialen Dienstes. Und fügt hinzu: „Sie ist wirklich eine fantastische Frau.“

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