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Saison bis Mitte Juli

Erdbeerpflücker auf Olfener Feldern

OLFEN Auf saftig grünen Erdbeerfeldern auf dem Hof Schulze Kökelsum leuchten viele rote Tupfer. Täglich von 8 bis 18.30 Uhr sind die freiwilligen Erdbeerpflücker auf dem Feld unterwegs, füllen ihre Schüsseln und auch Eimer mit der beliebten Frucht.

Erdbeerpflücker auf Olfener Feldern

Diese Frauen aus Seppenrade hatten schnell ihre Eimer voll.

 „Zu uns kommen auch viele Bürger aus dem Ruhrgebiet,“ so Maria Schulze Kökelsum. Zunächst treffen sie nach einem Besuch der Steveraue zufällig auf die Erdbeerfelder bei Schulze Kökelsum. Und wenn sie einmal dort gepflückt haben, kommen sie immer wieder.

Die Erdbeerpflanzen hängen voll mit den leckeren roten Früchten. Seit dem 20. Mai werden sie auf dem Hof Schulze Kökelsum gepflückt. „Ich denke, die Saison geht bis zum 20. Juli“, so Georg Schulze Kökelsum. Auf zwei Hektar hat er die Erdbeeren angepflanzt. „Wir haben vier Sorten gepflanzt“, erklärt er. Zuerst wird die Sorte Flair reif, als letzte Sorte trägt die Malvina die roten Früchte. Nach und nach werden die Sorten reif. Schulze Kökelsum: „Die Natur hat den Erntezeitraum aber etwas enger zusammengerückt.

Erdbeerpflücker in Aktion

Schnell war dieser Eimer voll mit leckeren Erdbeeren.
Diese beiden Damen aus Seppenrade hatten sichtlich Spaß beim Pflücken. Aus den Erdbeeren wird Marmelade gemacht.
Reife Erdbeeren wollen gepflückt werden.
Maria und Georg Schulze Kökelsum mit zwei Mitarbeiterinnen aus Rumänien im Erdbeerfeld.
Die Pflückerinnen aus Rumänien arbeiten mehrere Stunden in der gebückten Haltung.
Sauber gepflückte Erdbeeren. Die Erdbeeren sollen mit dem Grün nach oben in die Schalen gelegt werden.
Ein Lächeln trotz der schweren körperlichen Arbeit.
Mehrere Stunden arbeiten die Mitarbeiter aus Rumänien in dieser Haltung.
Rumänische Pflückerin bei der Arbeit.
Viele Erdbeeren sind reif.
Georg Schulze Kökelsum kontrolliert ständig die Erdbeerfelder.
Diese faule Stelle stammt  von einem Hagelschauer oder von Starkregen. Sie wird aussortiert.
Diese Frauen aus Seppenrade hatten schnell ihre Eimer voll.
Im Bauernladen gibt es nicht nur frische Erdbeeren sondern auch leckeren Erdbeerkuchen
Im Bauernladen gibt es nicht nur frische Erdbeeren sondern auch leckeren Erdbeerkuchen

„Die hohen Temperaturen an den Pfingsttagen waren für den Reifeprozess nicht von Vorteil.“ Trockenes und sonniges Wetter, 20 bis 25 Grad warm, sei für gut den Reifeprozess. Zu viel Regen sei auch nicht gut. Starkregen und Hagelschauer bekommt den Früchten nicht. Haben die Erdbeeren einmal durch Hagel verursachte faulen Flecken, so sind die Erdbeeren nicht mehr zu gebrauchen.

„Gegen Trockenheit können wir etwas tun“, erklärt Georg Schulze Kökelsum. Dann werden die Erdbeerfelder mit Wasser aus der Stever, sie fließt unterhalb des Hofs, beregnet.Mit dem Geschmack sind Maria und Georg Schulze Kökelsum sehr zufrieden. Klar, dass das Ehepaar auch immer wieder gern in eine Erdbeere beißt. 

Der Hof Schulze Kökelsum vermarktet seine Erdbeeren auch. Im eigenen Hofladen sind sie immer erhältlich. Im Hofcafé gibt es leckeren Erdbeerkuchen. Beliefert werden aber auch Geschäfte in Olfen, Dortmund und Hamm. Rund 500 Kilogramm werden täglich vermarktet. Gepflückt werden die Erdbeeren von Mitarbeiterinnen aus Rumänien. Diese Erdbeerpflücker verstehen ihr Handwerk. Nach vier Stunden legen sie eine einstündige Pause ein, bevor es erneut vier Sunden auf das Feld geht.

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