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Projekt zum Naturbad

Fünftklässler wollen mehr Schatten und weniger Disteln

OLFEN Im Naturbad fehlen Schattenplätze, Disteln im Bereich des Volleyballfeldes sind nicht so schön. Dies sind Erkenntnisse von Fünftklässlern der Wolfhelm-Gesamtschule, die sich in einem Projekt mit dem Naturbad befassten.

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Cornelia Sobig und Fünftklässler stellten Bürgermeister Josef Himmelmann ihre Untersuchungen zum Naturbad vor.

Die Fünftklässler entwarfen auch Postkarten zum Thema Naturbad aber auch allgemein über Olfen.

Einige Schüler besuchten Bürgermeister Josef Himmelmann im Rathaus, stellten ihm die Ergebnisse vor. Schnell wurde ein Netbook im Sitzungssaal angeschlossen.

Und was die Schüler dann zeigten und erzählten, beeindruckte den Bürgermeister. Die Schüler hatten Bürger auf dem Marktplatz zum Naturbad befragt, führten ein Interview mit zwei Mitschülern und überlegten, was man im Naturbad noch besser machen könnte. So wird von den jungen Badbesuchern mehr Schatten im Bad gewünscht. Abhilfe könnten Bäume schaffen. Und auf einem Plan des Bades wurden auch mögliche Standorte eingezeichnet.Die Schüler entwickelten sogar einen Finanzierungsplan für die Anschaffung von Bäumen. So könnte man Spenden sammeln. Einen Zuschuss solle aber auch die Stadt Olfen leisten. „Bis die Bäume Schatten spenden, dauert es aber dann ein paar Jahre“, so der Bürgermeister.

Zudem solle das Naturbad auch an einen Strand an Nord- oder Ostsee erinnern. „Dort stehen auch keine Bäume.“ Die Idee der Schüler, mehr Holzliegen anzuschaffen, findet der Bürgermeister gut. „Wir denken da an Holzliegen mit Sonnensegeln“, so Josef Himmelmann. Nicht schön finden die Schüler die vielen Disteln besonders im Bereich des Volleyballfeldes. Sie wären auch bereit, bei der Entfernung zu helfen. Bürgermeister Josef Himmelmann sagte zu, er werde mit dem Gärtner sprechen und überlegen, wie man die Disteln beseitigen könne.

Bei der Umfrage auf dem Marktplatz zeigte sich der Großteil der Befragten zufrieden mit dem Bad. 16 Bürger waren sehr zufrieden, 23 zufrieden und nur drei unzufrieden. „Ich finde es gut, dass ihr euch einmischt“, so der Bürgermeister zu den Fünftklässlern. Begeistert war Josef Himmelmann auch, wie sie mit den Netbooks arbeiten. Denn den Vortrag hatten die Schüler selbstständig an ihren Netbooks erarbeitet. „Ich werde eure Vorschläge bei der nächsten Sitzung mit den Amtsleitern erörtern.“ Und anschließend wolle er die Schüler zu einem weiteren Gespräch ins Rathaus einladen.

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